Formel 1: Mick Schumacher im Ferrari

Schumi junior testet Ferrari-Supersportler

Mick Schumacher im Einsatz als Ehrengast einer Ferrari-Kundenveranstaltung. Sein Arbeitsgerät: der F8 Tributo!
Mick Schumacher (21) gilt als bodenständiger junger Mann – doch dieses Auto lässt ihn buchstäblich abheben: der Ferrari F8 Tributo! Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher testete den Seriensportwagen vergangene Woche im Rahmen eines Ferrari-VIP-Wochenendes am Bilster Berg. Sein Kommentar auf Instagram: „Cruising above the clouds“. Auf deutsch: „Cruisen über den Wolken!“
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Mick Schumacher ist Pilot in Ferraris Nachwuchsakademie und als solcher auch in PR- und Strecken-Aktivitäten der Marke aus Maranello eingebunden, diesmal als Ehrengast einer VIP-Kundenveranstaltung. Und das auch noch auf einer der schönsten Rennstrecken Deutschlands. Der Bilster Berg wurde von F1-Streckenarchitekt Hermann Tilke designt. Insgesamt geht es über 44 Wannen und Kuppen über jeweils 102 m Höhenmeter hinauf und hinunter. Eine kleine Nordschleife quasi.
Micks Sportgerät: ein Ferrari F8 Tributo, der Nachfolger des bis 2019 gebauten Ferrari 488. Die Daten: 3,9-Liter-V8-Turbomotor mit 720 PS auf der Kette. Das sind mehr als in seinem rund 600 PS kräftigen Formel-2-Wagen. Von 0 auf 100 beschleunigt der rote Renner in 2,9 Sekunden. Top-Speed: 340 km/h. Kein Wunder also, dass der junge Schumi Freude hatte am Steuer!

Mick Schumacher

©LennenDescampsphotography

Nach Abschluss der Fahrveranstaltung schrieb er: „Was ein Spaß, dieses Auto zu testen. Schade, dass es nicht meines ist.“ Im Vorjahr hatte der deutsche Nachwuchspilot gegenüber AUTO BILD zugegeben: Ihm gehört tatsächlich noch kein Ferrari. „Wenn ich einen hätte, würde ich ihn fahren“, verriet Mick damals. „Im Endeffekt bin ich mit diesem Traum vom roten Auto aufgewachsen und der Traum hält an.“
Das Besondere am F8 Tributo: Die Ingenieure haben einen eigenen Kanal entwickelt, um den V8-Sound direkt ins Cockpit zu übertragen. Mick Schumacher fuhr das Auto bereits 2019 auf der hauseigenen Strecke in Fiorano und zeigte sich damals gegenüber dem „Ferrari Magazin“ begeistert: „Der Ferrari-Sound war schon immer der Hammer. Ehrlich gesagt bin ich überrascht, wie viel Geschwindigkeit man aus jeder Kurve herausfahren kann, ohne dass das Auto viel Widerstand leistet.“
Der Vor-Vorgänger des Fahrzeugs wurde noch von seinem Vater Michael mitentwickelt. Das Resultat in der Folge-Generation beschreibt der Sohnemann so: „Dieses Auto gibt einem das Gefühl von ständiger Kontrolle, das ist wirklich sehr angenehm. Immer, wenn man die Lenkung auch nur eine Spur zu weit aufmacht, gleicht der Wagen das aus.“
Schumacher junior ist sichtlich stolz auf die Gene seines Vaters, die er auch im F8 Tributo erahnt: „Ich kann die DNA meines Vaters in jedem Ferrari direkt spüren“, sagt er. „Und das erfüllt mich einfach mit Stolz.“
Stolz wäre auch der Vater auf seinen Filius. Mick Schumacher führt die Formel-2-Tabelle souverän an.  Ihm winkt für 2021 ein Cockpit bei Alfa Romeo. Auch Haas ist scharf auf den jungen Deutschen, Teamchef Günther Steiner: „Der Name Schumacher ist in der Formel 1 einer der größten überhaupt. Mick fährt auch sehr gut, führt die Formel 2 an. Er ist sehr stark dieses Jahr. Wer würde nicht einen Schumacher wollen, vor allem in dieser Form?“ Am 28. November geht’s für Mick in Bahrain weiter.

Fotos: LennenDescampsphotography

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