Formel 1: Mick Schumacher zu Alfa Romeo?

Opfert Haas seine Fahrer für Ferrari-Kids?

Gleich drei Ferrari-Nachwuchsfahrer drängen in die Königsklasse. Das sind die wahrscheinlichen Varianten
Ferrari hat in der nächsten Saison ein Luxusproblem. Mit Mick Schumacher (21), dem Briten Callum Ilott (21) und Schumachers russischem Prema-Teamkollegen Robert Shwartzman (20) sind drei ihrer Nachwuchs-Piloten auf dem Sprung in die Formel 1.
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Ilott führt die Formel-2-Meisterschaft vor Shwartzman an, Mick Schumacher gehört mit zwei Podiumsplatzierungen ebenfalls zu den Spitzenpiloten der Nachwuchsserie, die als direktes Sprungbrett in die Königsklasse gilt.
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat schon angedeutet, dass alle drei 2021 einen Platz in der Formel 1 verdient hätten.

Ferrari greift auf seine Satelittenteams Alfa Romeo und Haas zurück

Das Problem: Wo können die Ferrari-Kids fahren? Die beiden Plätze bei der Scuderia sind mit Charles Leclerc und Carlos Sainz jr. besetzt. Die Lösung: Ferrari greift auf seine Satelittenteams Alfa Romeo und Haas zurück, um den Youngstern den Einstieg zu ermöglichen.
Nachdem Haas das Concorde-Agreement unterschrieben hat und damit feststeht, dass das amerikanische Team der Königsklasse erhalten bleibt, zeigt sich Teamchef Günther Steiner offen Nachwuchsfahrer. Aber auch an Nico Hülkenberg zeigt man Interesse. Die Verträge aktuellen Piloten Kevin Magnussen und Romain Grosjean laufen aus.
Steiner über die zukünftige Fahrerfrage: "Wir schauen uns alle Möglichkeiten an. Ich werde in Kürze mit Teambesitzer Gene Haas darüber reden. Alles ist möglich: Sowohl, dass wir beide Piloten behalten als auch, dass wir zwei Rookies nehmen."
Bei Alfa Romeo steht neben Antonio Giovinazzi auch Routinier Kimi Räikkönen (40) zur Diskussion. Räikkönen selbst will sich in den nächsten Wochen entscheiden, ob er seine Karriere beenden und sich ganz seiner Familie widmen will. Die wahrscheinlichste Variante: Der Finne geht in Rente und Mick Schumacher übernimmt seinen Platz. Möglich auch: Nico Hülkenberg bekommt das zweite Alfa-Cockpit als Lehrmeister von Schumi junior.
Fest steht: Der Sohn von Michael Schumacher kennt das Team aus der Schweiz schon: 2019 testete er in Bahrain für die ehemalige Mannschaft von Peter Sauber, die einen Sitz vertraglich einem Ferrari-Junior geben muss. Haas könnte 2021 dann mit Ilott und Shwartzman fahren.
Sky-Experte Ralf Schumacher glaubt an diese Version: "Ferrari will die drei Junioren unterbringen, deshalb wäre dies die logische Variante." Schumacher geht noch weiter: "Ich kann mir sogar vorstellen, dass wir einen der Nachwuchsfahrer schon am Ende dieser Saison an einem GP-Wochenende im Einsatz in einem Kundenteam von Ferrari sehen werden."

Autor: Ralf Bach

Fotos: Pirelli

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F1 Ferrari

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