Die Formel 1 steckt 2019 in der sportlichen Krise. Bisher konnten nur zwei Autos siegen. Schlimmer noch: Nur fünf Fahrer haben überhaupt die Chance aufs Podest.
Schon jetzt deutet sich an: Die Regeln für 2021 werden weniger revolutionär ausfallen als gedacht. Der Motor soll bis auf ein paar wenige Anpassungen, die im Detail noch verabschiedet werden müssen, derselbe bleiben wie aktuell: Also 1,6 Liter Hubraum, sechs Zylinder, Hybrid aus Turbomotor und Elektromotor, der sich aus der Energie der Bremsen und der Abwärme im Abgastrakt speist.
Erst 2025 sollen dann neue Motoren eingesetzt werden. In Monaco kamen konkrete Vorschläge auf den Tisch.
Motoren 2025
Die Teamchefs diskutieren über die neuen Motoren ab 2025
McLaren-Chef Zak Brown spricht sich für verschiedene Motorkonzepte aus. Bis 2006 war es in der Formel 1 normal, dass Hersteller zum Beispiel nicht an eine bestimmte Zylinder-Zahl gebunden waren. Brown glaubt: „Wenn wir beim Motor selbst mehr Freiheiten hätten und nicht auf eine bestimmte Anzahl an Zylindern beschränkt wären, würde das die Show auf natürliche Weise aufpeppen.“
Weil ab 2021 ja auch eine Budgetdeckelung geplant ist, würde das auch die Kosten nicht ausufern lassen.
Trotzdem bleibt auch dann die Frage, welche Richtung die Formel 1 prinzipiell einschlagen sollte. Da findet Red-Bull-Teamchef Christian Horner klare Worte: „Die romantische Seite in mir sagt: Gehen wir zurück – Lautstärke, hohe Drehzahlen, Saugmotoren.“ 
Das müsste auch nicht unbedingt dem Umweltgedanken widersprechen. Renault-Motorsportchef Cyril Abiteboul spricht sich nicht zum ersten Mal für synthetische Kraftstoffe aus – also Bio-Sprit (technische Details HIER). „Ich denke, das ist der Weg vorwärts, wenn wir nicht nur für Automobilhersteller, sondern auch für die Gesellschaft relevant sein wollen.“
Denn die meisten Fans sind obgleich der Leistung von rund 1000 PS wenig begeistert von den aktuellen Formel-1-Motoren. Dazu kommt: „Bezüglich der Serienrelevanz des MGU-H: Bis jetzt sehen wir keine Verwendung in Straßenautos, aber es könnte kommen“, so Abiteboul.

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