Formel 1: Die besten Bilder aus Silverstone vom Britischen Grand Prix

Formel 1: Neuer Red Bull-Renningenieur

Letzte Chance für Albon?

Red Bulls Nummer zwei bekommt einen neuen Renningenieur. Ist das Hilfe oder noch mehr Druck?
Ob das den Druck auf Alexander Albon (24) wirklich verringert? Vorm Großen Preis von Großbritannien in Silverstone hat Red Bull hat reagiert und beschlossen, den in letzter Zeit immer häufiger in die Kritik geratenen Alexander Albon (24) zu stärken. Der thailändische Teamkollege bekommt ab sofort einen neuen Renningenieur.
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Simon Rennie, Ex-Renningenieur von Mark Webber und Daniel Ricciardo, soll Albon mit seiner Erfahrung helfen, mit dem schwierig zu fahrenden Red Bull näher an die Zeiten von Teamkollegen Max Verstappen (22) heranzukommen. Der Niederländer hatte nach den ersten drei Rennen der Saison Albon kritisiert, weil er zu langsam und ihm beim Kampf gegen die überlegenen Mercedes deshalb keine Hilfe sei.
Auch deswegen gab es in den letzten Wochen immer wieder Spekulationen, dass der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel (33) - in der nächsten Saison noch ohne Job – als Teamkollege des Niederländers zu Red Bull zurückkehren könnte.

Ob das den Druck auf Alexander Albon (24) wirklich verringert?

RedBull-Motorsportberater Helmut Marko (77) stellt jetzt bei AUTO BILD Motorsport klar: "Es lag auch an uns, dass Albon bisher nicht sein ganzes Potential abrufen konnte. Der neue Renningenieur hat eine Menge Erfahrung und wird ihm helfen können. Ich bin sicher, dass es bei ihm schon beim ersten Rennen in Silverstone eine Leistungssteigerung geben wird."
Marko weiter: "Sein ehemaliger Ingenieur hat keine schlechte Arbeit gemacht, aber er war noch neu im Job."
Allein: Es bleibt abzuwarten, ob die Spekulationen über Vettels Rückkehr zu Red Bull aufhören werden. Für Ex-Teamchef Eddie Jordan (72) steht fest: "Wenn ich einem Fahrer früher einen neuen Ingenieur an die Seite stellte, wollte ich ihm auch helfen. Aber es war auch ein klares Zeichen: Das ist Deine letzte Chance, jetzt nutze sie!"
Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher sieht es ähnlich. Der heutige Sky-Experte ergänzt bei ABMS: "Der Renningenieur ist der wichtigste Mann im Team. Wenn du mit ihm nicht klarkommst und ihm nicht vertraust, hast du ein echtes Problem. Andererseits: Albon muss jetzt auch liefern."
Allein: Schumacher, hatte in seinen Klartext-Analysen bei Sky immer wieder darauf hingewiesen, dass Albon im Vergleich zu Verstappen zu sehr abfalle. Der sechsmalige GP-Sieger würde eine Rückkehr Vettels zu Red Bull auf jeden Fall sinnvoll finden. Sogar eine Rückkehr zu Red Bulls Schwesterteam Alpha Tauri halte er für möglich.
Schumacher: "Wenn der Protest von Renault gegen Racing Point abgewiesen wird, wird Red Bull 2021 mit vier identischen Autos fahren. Und dann ist es am Ende fast egal, in welchem der vier Autos du fährst." Allein: Helmut Marko weicht den logischen Gedanken Schumachers noch aus: "Erstmal müssen wir endlich ein Urteil bekommen. Das soll es jetzt doch nicht vor dem Rennen am Sonntag geben."
Interessant indes: Als ABMS die Motorsportlegende aus Graz damit konfrontiert, dass Vettel sich angeblich bis 31. Juli entscheiden muss, das Angebot von Racing Point (2021 Aston Martin) anzunehmen, reagierte der Vertraute des Heppenheimers erstaunt gelassen: "Meines Wissens nach hat er länger Zeit, sich zu entscheiden."
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Formel 1: Die besten Bilder aus Silverstone vom Britischen Grand Prix

Autor: Ralf Bach

Fotos: Red Bull Content Pool

Stichworte:

Albon, Alex F1 Red Bull

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