Niki Lauda: Seine Karriere

Formel 1: Niki Laudas beste Sprüche

"Rennfahrer sind egoistische Schweine"

Niki Lauda war bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Zum Tod der F1-Legende haben wir die besten Sprüche des Österreichers zusammengetragen.
Keiner brachte es so klar auf den Punkt wie Niki Lauda. Und das nicht nur während seiner 20-jährigen Karriere als RTL-Formel-1-Experte. Zum Tod der Formel-1-Legende (alles dazu HIER) hat AUTO BILD Motorsport die besten Sprüche des Österreichers zusammengetragen:
Über die Feier nach seinem ersten WM-Titel 1975
"Am nächsten Tag war ich schon wieder testen, hab überlegt, was ich in Zukunft besser machen kann – weil du anders im Leben nicht weiterkommst."
Gefeiert hat Lauda aber doch. Denn er sagte auch einst über Kimi Räikkönen und dessen Hang einen über den Durst zu trinken:
"Kimi mag ab und zu mal einen trinken. Aber wir haben früher nach jedem Rennen gesoffen."
Über seinen Feuerunfall 1976
"Die Formel 1 bestand damals aus Helden, die gewonnen haben, und aus denjenigen, die irgendwann verunglückt sind. Ich habe erstmals beides auf einmal abgedeckt."
Über sein verbranntes Gesicht
"Es gibt viele Menschen, die von Natur aus hässlicher sind als ich. Ich kann als Entschuldigung wenigstens sagen: Ich habe einen Unfall gehabt."
„Nachdem ich in meinem Beruf nur vom rechten Fuß lebe, ist es mir egal, wie ich ausschaue.“
Über den verschenkten WM-Titel 1976
"Ich wollte nimmer, ich konnte nimmer. Das Comeback hatte mich zu viel Kraft und Substanz gekostet."
Und: „Das Leben ist wichtiger als der WM-Titel. Ich möchte mich doch nicht umbringen, jedenfalls kein zweites Mal...“

Seinen Kindern wollte er das Rennfahrerei eigentlich verbieten. Sohn Mathias wurde trotzdem Rennfahrer.

Über seinen ersten Rücktritt beim Kanada-GP 1979

"Ich habe es satt, blöd im Kreis herumzufahren."
Über seinen ersten Crash nach dem Comeback 1982
"Ich schließe die Augen, will nach einer endlosen Weile aussteigen, merke jedoch: Der McLaren fährt immer noch. In zweieinhalb Jahren hatte ich glatt vergessen, wie lang so ein Unfall dauert. Man sieht, jetzt bin ich schon wieder ganz zurück im Geschäft."
Nach seinem letzten Sieg in Zandvoort 1985
"Es war irrsinnig schwierig, aber ich bin auch wahnsinnig glücklich. Nie hätte ich Prost heute vorbeigelassen. Er hätte mich schon umbringen müssen, um zu gewinnen!"
Über die Formel 1
„Diese kleine Welt der Zirkusaffen.“ 
Über das Leben als Formel-1-Fahrer
„Wir mussten uns damit auseinandersetzen, dass wir vielleicht morgen nicht mehr da sind. Wir lebten schneller. Intensiver."
„Rennfahrer sind egoistische Schweine, die alles versuchen, um zu gewinnen.“ 
„Mein ganzes Leben war so etwas wie ein Spiel. Ich bin immer Risiken eingegangen, da brauche ich keine Glücksspiele.“
Über taktisches Rennfahren
"Wenn ich addiere, habe ich in meiner ganzen Karriere in der ersten Kurve 20 Plätze hergeschenkt – aber das hat sich rentiert."
Über seine Kinder
"Wenn sie Rennfahrer werden wollen, kriegen sie eine Watsch'n. Zu gefährlich und die Chance auf den Durchbruch zu gering."
Anmerkung: Mathias Lauda wurde trotzdem Rennfahrer, startet im Juni bei den 24 Stunden von Le Mans für Aston Martin. Wie Lauda seinen Sohn unterstützt hat, gibt es HIER zum Nachlesen.
Über seine Schlafgewohnheiten
"Ich brauch' neun Stunden Schlaf. Wenn ich müd' bin und einen Fehler mache, kann ich tot sein."
Über die Fahrergehälter in der Formel 1
"Bei den heutigen Fahrer-Gehältern würde ich als Amerikaner wahrscheinlich meine Mutter verklagen, dass sie mich zu früh geboren hat."

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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-alliance

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