Lewis Hamilton gegen Red Bull – das Gigantenduell der Formel 1 geht auch im Qualifying zum Grand Prix in Imola weiter. Mit dem besseren Ende für Hamilton, der sich die 99. Pole-Position seiner Formel-1-Karriere sichert.
Aber: Der Vorsprung auf Red Bull ist äußerst gering. Sergio Pérez war nur 0,035 Sekunden, Max Verstappen nur 0,087 Sekunden langsamer als Hamilton. Und: Verstappen hat auf seiner schnellen Runde zwei Fehler gemacht, die ihn die Pole-Position gekostet haben.
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Deshalb gibt er längst noch nicht auf: „Ich bin in Turn drei etwas rausgekommen, die Runde war nicht sauber. Es kann nicht jedes Mal gut laufen. Platz drei ist nicht schlecht. Wir werden es Lewis schwierig machen morgen.“
Lewis Hamilton freut sich über seine erste Startposition: „Das Team hat fantastisch gearbeitet. Ich bin happy, weil die erste Runde so sauber war. Ich erwarte morgen ein spannendes Rennen. Red Bull ist auf einer unterschiedlichen Strategie, das wird eine Herausforderung.“ Hintergrund: Perez wird auf weichen Reifen losfahren, Hamilton und Verstappen auf mittelharten Reifen.
Hamilton bezwingt Red Bull
Sebastian Vettel
Für Sebastian Vettel war nach Q2 Schluss. Zwei Zehntelsekunden war er langsamer als Lance Stroll. Das hat für den Kanadier gereicht, um in Q3 einzuziehen, der Heppenheimer dagegen startet nur von Rang 13 aus in den Emilia-Romagna-GP.

Schumacher schlägt Mazepin deutlich

Mick Schumacher zeigte erneut eine starke Leistung. Mit Rang 18 hat er seinen Teamkollegen Nikita Mazepin um eine halbe Sekunde distanziert. „Wir können zufrieden sein. Uns fehlt noch ein Tick, aber wir sind seit Bahrain schon ein Stück weiter rangekommen. Das heißt, dass wir in die richtige Richtung arbeiten“, so Mick Schumacher.
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Noch hinter dem Haas-Duo landete Yuki Tsunoda, der seinen Alpha Tauri zerlegte, aber unverletzt blieb. „Ich bin zu schnell in die Kurve 13 hinein, hatte dann ein ausbrechendes Heck und konnte das Auto nicht mehr kontrollieren, dann bin ich in die Mauer“, gibt der Japaner zu. „Bis dahin war die Runde gut, das tut mir leid fürs Team. Das Auto war toll, wir hätten es ins Q3 schaffen können.“

Startaufstellung

1. Lewis Hamilton (Mercedes) 1:14,411
2. Sergio Pérez (Red Bull-Honda) +0,035
3. Max Verstappen (Red Bull-Honda) +0,087
4. Charles Leclerc (Ferrari) +0,329
5. Pierre Gasly (Alpha Tauri-Honda) +0,379
6. Daniel Ricciardo (McLaren-Mercedes) +0,415
7. Lando Norris (McLaren-Mercedes) +0,464
8. Valtteri Bottas (Mercedes) +0,487
9. Esteban Ocon (Alpine-Renault) +0,799
10. Lance Stroll (Aston Martin-Mercedes) keine Zeit
11. Carlos Sainz (Ferrari) 1:15,199
12. George Russell (Williams-Mercedes) 1:15,261
13. Sebastian Vettel (Aston Martin-Mercedes) 1:15,394
14. Nicholas Latifi (Williams-Mercedes) 1:15,593
15. Fernando Alonso (Alpine-Renault) 1:15,593
16. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo-Ferrari) 1:15,974
17. Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo-Ferrari) 1:16,122
18. Mick Schumacher (Haas-Ferrari) 1:16,279
19. Nikita Mazepin (Haas-Ferrari) 1:16,797
20. Yuki Tsunoda (Alpha Tauri-Honda) keine Zeit

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