Formel 1: Qualifying zum Österreich GP
Vettel-Panne bei Leclerc-Pole

Charles Leclerc stoppt Mercedes' Serie. Der Ferrari-Pilot holt die Pole in Spielberg. Sebastian Vettel mit Technik-Pech, Lewis Hamilton bestraft.
- Bianca Garloff
- Frederik Hackbarth
Die Formel 1 kann auch spannend - und ohne einen Mercedes in der ersten Startreihe! Ferrari-Pilot Charles Leclerc holt beim Großen Preis von Österreich in Spielberg seine zweite Pole-Position nach Bahrain. Silberpfeil-Star Lewis Hamilton fährt die zweitschnellste Zeit, wird aber später zurückversetzt (alle Infos zur Strafe hier).
Red Bulls Lokalmatador Max Verstappen erbt Hamiltons zweiten Rang und freut sich über die holländischen Fans, die auf den Rängen Party machen: "Sie bringen ein Lächeln auf meine Lippen." Gemeinsam mit Leclerc bildet Verstappen am Sonntag die jüngste erste Startreihe der F1-Geschichte.
Alle Ergebnisse hier: Zeiten und Zahlen im Überblick
Pole-Mann Leclerc happy über seinen Ferrari: "Das Auto fühlt sich unglaublich an, eine Freude es am Limit zu bewegen."
Für Mercedes läuft der Samstag hingegen nicht nach Plan: Hamilton muss sich auf der Strecke um 0,259 Sekunden geschlagen geben - zuvor beschwert er sich am Funk über zu wenig Topspeed, sagt später in Bezug auf Ferrari: "Sie haben uns heute auf den Geraden gekillt."
Trotz verpasster Pole findet er: "Es ist cool, drei verschiedene Teams auf den Top-3-Positionen zu sehen." Kurios: Weil Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas (zunächst Vierter) auf Rang drei nachrückt, hat Hamiltons Aussage auch nach der Strafe gegen den Briten noch Bestand. Weil er den Alfa Romeo von Kimi Räikkönen in Q1 geblockt hat, muss Hamilton indes um drei Positionen nach hinten.
Erneut im Pech ist Sebastian Vettel: In der Pause zwischen Q2 und Q3 fangen die Ferrari-Mechaniker plötzlich hektisch an zu arbeiten. Während Teamkollege Leclerc bereits die erste Bestzeit gesetzt hat, wird an Vettels Ferrari immer noch geschraubt. Danach steigt der Hesse enttäuscht aus, klatscht sich aber mit all seinen Mechanikern ab. Sein Endergebis: Startplatz neun. Ferrari meldet ein Problem am pneumatischen System.

Jubel bei Charles Leclerc über seine zweite F1-Pole
Auf Platz fünf fährt Haas-Pilot Kevin Magnussen, der am Boxenfunk jubelt wie über einen Sieg: "Surreal!" Doch die Freude des Dänen währt nur kurz, wegen Getriebewechsel muss er um fünf Plätze nach hinten in der Startaufstellung.
Die nächste Enttäuschung gibt es auch für Renault: Nico Hülkenberg wird nur Zwölfter, Daniel Ricciardo 14. Dabei muss der Deutsche ebenfalls fünf Startplätze zurück, weil er einen neuen V6-Motor bekommt, bereits den fünften diese Saison. Erlaubt sind nur drei. Immerhin: Die neue Ausbaustufe, die Ricciardo schon in Frankreich bekam, soll mehr PS haben.
Wie immer Letzter: Williams-Pilot Robert Kubica hinter seinem Teamkollegen George Russell.
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