Es war eine Lehrstunde für Red Bull beim Qualifying in Baku: Man hatte das beste Paket, aber für Titelkandidat Max Verstappen reichte es am Ende doch nur zu Platz drei hinter Ferrari-Pilot Charles Leclerc sowie WM-Konkurrent Lewis Hamilton (Mercedes). Red Bulls Nummer zwei, Sergio Perez, schaffte es sogar nur auf Platz sieben.
Motorsportchef Helmut Marko war dementsprechend ernüchtert nach der Jagd auf die Pole Position: „Valtteri Bottas musste Hamilton bei Mercedes auf der langen Gerade den Windschatten geben“, rekapituliert er bei ABMS. „Das brachte ihn vor Max. Wir ließen Perez dagegen sein eigenes Training fahren.“
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Ein weiterer Grund für die Niederlage: „Wir haben uns bewusst zwei neue weiche Reifenmischungen für Qualifying-Session drei aufgehoben. Aber wir hätten es besser wissen müssen. In Baku kann immer was passieren. Die rote Flagge am Ende hat unsere Strategie zerstört. Wir hätten mit Max die Pole holen können, aber es hatte nicht sein sollen“, so Marko.
Max Verstappen war sichtlich enttäuscht.
Für das Rennen bleibt der studierte Jurist aber dennoch positiv: „Ich bin sicher, wir haben mit Max das beste Paket. Unter normalen Umständen sind wir siegfähig, keine Frage. Man muss auf dem Kurs in Baku immer bereit sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen und cool zu bleiben. Es kann immer ein Safety-Car geben.“
Auch Red Bulls Naturwunder Max Verstappen war sichtlich enttäuscht. Seinen Unfall im dritten Training hatte er locker weggesteckt, fuhr seine erste der geplanten zwei schnellen Runden auf Sicherheit – was schon für Platz drei reichte.
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Trotzdem ist der WM-Führende optimistisch: „In Baku kann immer alles passieren. Man kann hier aber gut überholen. Wir haben ein extrem schnelles Auto, deshalb werde ich auf Sieg fahren. Ich bin jedenfalls optimistisch, weil wir ein Auto hier haben, das gewinnen kann."
Fest steht: Der Gigantenkampf Max Verstappen gegen Lewis Hamilton wird in Baku nochmal schärfer werden.

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Ralf Bach