Der Kampf der Giganten geht in die entscheidende Phase. Zwei Rennen vor Schluss hat Max Verstappen (24/Red Bull) noch acht Zähler Vorsprung auf Lewis Hamilton (36/Mercedes), der in den letzten Rennen mit Siebenmeilenstiefeln und einem superstarken Mercedes aufholte.
Und jetzt kommt ausgerechnet eine extreme Highspeed-Strecke! Beim nächsten Rennen in Saudi-Arabien geht es zwar durch die Stadt und an Mauern vorbei, aber der 6,174 Kilometer lange Kurs in Jeddah Corniche Circuit ist gleichzeitig eine der schnellsten Pisten im Formel-1-Kalender. Der bemerkenswerte Vollgasanteil: 79 Prozent.
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Ein klarer Vorteil für Hamilton, der auf dem Highspeed-Stadtkurs wieder mit seinem Raketenmotor aus Brasilien an den Start gehen soll. Mercedes-Teamchef Toto Wolff warnt die Konkurrenz schon mal: „Wenn man bedenkt, wo wir zu Beginn des Sommers gestanden haben, ist das ist ein Privileg und ein Beleg für unsere Unverwüstlichkeit. Das Auto ist wahrscheinlich so gut wie noch nie in dieser Saison. Die Fahrer haben das Vertrauen, um damit bis ans Limit zu gehen. Wir sind auf der Jagd und motivierter denn je.“
Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko
Der Druck auf Red Bull steigt genauso wie auf Motorhersteller Honda, denn auch das Finale in Abu Dhabi hält diverse lange Geraden bereit. Italienische Medien berichten deshalb, dass Red Bull die Japaner gebeten hat, im Endspurt alles aus dem Aggregat rauszuholen. Im Gegenzug empfahlen die Japaner, Verstappens Antriebseinheit vor den finalen GP noch einmal zu tauschen. Ein Grund: Der Motor hat fast bereits mehr als 2000 Kilometer auf dem Buckel.
Droht dem Holländer ausgerechnet in Jeddah, wo der Vollgasanteil zwar hoch aber die Überholmöglichkeiten gering sind, eine Startplatz-Strafe nach dem empfohlenen Motorwechsel?
Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko meint (noch) Nein.  „Ein Motorwechsel ist in Saudi-Arabien  im Moment nicht geplant“, sagt der Österreicher zu ABMS, "wenn, dann kommt er in Abu Dhabi."
Verstappen gibt sich indes cool wie immer. „Ich fühle mich ruhig, ich weiß, dass ich immer versuchen werde, mein Bestes zu geben, und wir werden sehen, wo wir am Ende stehen. Es ist noch nichts entschieden und wir sind alle bereit für die Herausforderung.“
Immerhin rechnerisch ist der Red Bull-Star in Jeddah im Vorteil: Holt er acht Punkte mehr als Hamilton, ist er Weltmeister. Der Brite kann am kommenden Wochenende dagegen noch kein Weltmeister werden.
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Allein: Von Rechenspielen will Helmut Marko nichts wissen. „Bleiben Sie mir fern damit, sonst rechne ich vor, dass Max durch unverschuldete Ausfälle schon mehr als 50 Punkte verloren hat.“ Der Grazer meint die Unfälle mit Hamilton und seinem Flügelstürmer Valtteri Bottas in Silverstone und Ungarn.
Fest steht: Die heiße Phase ist eröffnet – auf und neben der Strecke.

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Von

Ralf Bach
Bianca Garloff