Formel 1: Red Bull greift Spitze an
"Viel näher dran als erwartet"

Überraschung am Freitag in China: Red Bull ist den Top-Teams auf den Fersen. Max Verstappen happy, nur Pierre Gasly kommt einfach nicht in Fahrt.
- Frederik Hackbarth
Neun WM-Titel können nicht irren: Sebastian Vettel und Lewis Hamilton haben bereits vor dem China GP die Wiederauferstehung Red Bulls vorhergesagt. "Ich erwarte Red Bull viel stärker als zuletzt in Bahrain", hatte Vettel erklärt - Mercedes-Rivale Hamilton angefügt: "Red Bull hat im Vorjahr hier gewonnen. Sie haben sich 2018 stark entwickelt und hinten raus zugelegt. Jetzt haben sie einen besseren Motor (Honda statt Renault; d. Red.) und sind die einzigen, die das Entwicklungstempo von uns und Ferrari mitgehen können."
Mit ihrer Einschätzung sollten die beiden Weltmeister am Freitag recht behalten: Max Verstappen belegt im Training Platz drei, gerade einmal zwei Zehntel hinter der Spitze - ein Zeitabstand, den der Holländer mindestens liegen lässt, als er auf seiner schnellsten Runde in der Zielkurve zu weit neben die Strecke kommt.
So lief das Training: Dreikampf um den 1000. Sieg
Ferrari-Ass Charles Leclerc staunt nicht schlecht: "Red Bull ist definitiv näher dran als erwartet. Mit ihnen und auch Mercedes wird es sehr eng - das wird ein interessanter Kampf hier", sagt der Monegasse.

Verstappen will ein Wörtchen um den Sieg mitreden
Fragezeichen stellen für den Holländer allerdings die Reifen dar. "Sie sind hier sehr schwach, bauen stark ab. Vor allem die weiche Mischung macht wenig Spaß zu fahren, man ist nur am managen", sagt der Youngster, wohl wissend: "Das sollte aber für alle das gleiche Problem sein."
Ein Problem, das Verstappen im zweiten Freitagstraining exklusiv hat, betrifft hingegen sein Getriebe. Teamchef Christian Horner gibt nach der Session aber Entwarnung: "Wir haben etwas an Max' Getriebe gesehen. Es ist aber sowieso kein Renngetriebe sondern nur eines fürs Training", sagt Horner.
Ergebnisse vom Freitag: Bottas hauchdünn vor Vettel
Damit trübt bei Red Bull am Freitag eigentlich nur eines die Stimmung: Dass es sich im Team aktuell um eine One-Man-Show von Verstappen handelt. Pierre Gasly sucht weiter seine Form.
Der von Toro Rosso ins Top-Team beförderte Franzose kommt einfach nicht in Fahrt. Im ersten Training wird er als einziger Pilot der Top-Teams ausgerechnet von Red-Bull-Vorgänger Daniel Ricciardo geschlagen: nur Platz sieben mit anderthalb Sekunden Rückstand. In der zweiten Session verkürzt Gasly den Abstand zur Spitze zwar auf gut eine Sekunde, mehr als Rang zehn ist damit aber nicht drin.>>> AUTO-BILD-Angebot: Die Formel 1 gibt's werbefrei jetzt für 9,99 Euro statt 29,99 Euro. Streame die ersten 4 Rennen mit Sky Ticket!
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