Formel 1: Red Bull nach Kritik sauer
Sainz in Ungnade gefallen

Die Zeichen bei Carlos Sainz Jr. und der Red-Bull-Familie stehen auf Trennung: Schon beim Ungarn GP könnte der Spanier nicht mehr im Toro Rosso sitzen.
Bild: Picture-Alliance
- Ralf Bach
Toro-Rosso-Fahrer Carlos Sainz junior (22) ist bei Red Bull in Ungnade gefallen und spielt keine Rolle mehr in den Zukunftsplänen der Österreicher. Grund: Der Sohn von Spaniens Rallye-Legende Carlos Sainz kritisierte in Interviews in den vergangenen Wochen immer wieder die Fahrerkader-Planung von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz und dessen Chefberater Helmut Marko.

Carlos Sainz hat seine Zukunft bei Red Bull verspielt
Derzeit verhandeln Renault-Teamchef Cyril Abiteboul und Red-Bull-Berater Helmut Marko über die Höhe der Abfindung. Die soll um die acht Millionen Dollar liegen. Sollte Renault das Geld aufbringen, könnte Sainz schon ab dem Ungarn GP den Briten Jolyon Palmer bei Renault ersetzen und der französische Red-Bull-Junior Pierre Gasly den dann freigewordenen Platz beim Ausbildungsteam Toro Rosso einnehmen.
Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz sagte bei ABMS während des Österreich GP vergangene Woche auf Sainz angesprochen: "Wenn ein Fahrer nicht bleiben will, wenn die Liebe erloschen ist, kann man einen auch mit Verträgen nicht zwingen zu bleiben. Dann sollte man besser loslassen." Chefberater Helmut Marko wurde noch deutlicher: "Man sollte nicht in Hand beißen, die einen füttert."
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