Formel 1: Red Bull-Sportchef Jonathan Wheatley wechselt zu Audi
Nächster prominenter Audi-Neuzugang

Bild: Red Bull Content Pool
Nächster Paukenschlag bei Red Bull: Das Formel-1-Team hat den bevorstehenden Abschied von Sportchef Jonathan Wheatley bekanntgegeben – und gleich auch verraten, wo die neue Heimat des Briten zu finden ist.
Wheatley wird demnach ab 2026 als Teamchef das neue Audi-Werksteam leiten. Bis Ende der Saison 2024 bleibt er noch bei Red Bull, danach folgt eine Freistellung im Jahr 2025. Wie lange diese sogenannte "Gardening Leave" andauern wird, ist noch unklar.

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Red Bull-Teamchef Christian Horner lobt Wheatleys Beitrag zu den Erfolgen des Teams: „Jonathan hat maßgeblich zu unseren sechs Konstrukteurstiteln und sieben Fahrertiteln beigetragen.“ Unter seiner Leitung stellte Red Bull 2019 einen Boxenstopp-Weltrekord (1,82 Sekunden) auf und gewann seit 2018 regelmäßig den Boxenstopp-Award der Formel 1.
Wheatley wird Audi-Teamchef
Wheatleys Nachfolger bei Red Bull steht noch nicht fest, eine interne Beförderung gilt als wahrscheinlich. Die neue Personalstruktur soll in den kommenden Wochen vorgestellt werden.
Bei Audi wird Wheatley die Rolle des Teamchefs übernehmen, während Mattia Binotto als Betriebsleiter und Technischer Leiter fungieren wird. Die bisherigen Verantwortlichen Andreas Seidl und Oliver Hoffmann wurden erst letzte Woche von ihren Aufgaben entbunden.

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Jonathan Wheatley reiht sich damit in eine Reihe von ehemaligen sportlichen Leitern oder Teammanagern ein, die bei anderen Rennstellen zu Teamchefs wurden, wie James Vowles bei Williams, Andrea Stella bei McLaren und Mike Krack bei Aston Martin.
Viel mehr zeigt die Personalie aber auch die angespannte Situation bei Red Bull nach der Machtmissbrauchs-Affäre um Christian Horner: Nach Superhirn Adrian Newey ist Wheatley das nächste hochrangige Teammitglied, das Red Bull Racing verlassen wird. Brisant: Wheatley galt im Frühjahr zum Höhepunkt des Streits rund um den Teamchef als möglicher Nachfolger von Horner.
Audi mit Wheatley und Binotto
Für Audi ist der Engländer ein Gewinn: Wheatley gilt als harter Arbeiter, der Mechaniker und Ingenieure im Griff hat wie kaum ein Zweiter. Damit könnte er die perfekte Ergänzung sein zu Ex-Ferrari-Mann Mattia Binotto, der sich hauptsächlich um die technische Organisation kümmern und den Betrieb des Teams in der Schweiz leiten wird.
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