Formel 1: Alle neuen Autos 2020

Formel 1: Renault-Zukunft

„Allen Grund, in der F1 zu bleiben“

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul glaubt, dass Renault sich schon in Kürze auch über die Saison 2020 hinaus zur Formel 1 bekennen wird.
Lange Zeit war Renault das Sorgenkind der Formel 1. In vier Jahren Formel 1 haben die Franzosen mit ihrem Werksteam keinen Schritt auf die Topteams zugemacht. Ihr Motor gilt als schwächster im Feld, Ende 2020 verliert Renault mit McLaren auch den letzten Kunden.
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Immer wieder wurde daher ein Ausstieg von Renault aus der Formel 1 befürchtet. Besonders als die Finanzvorständin Clotilde Delbos ankündigte, alles auf dem Prüfstand zu stellen - auch die Formel 1.

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul glaubt an einen Renault-Verbleib in der Formel 1

Doch inzwischen ist mit Luca de Meo ein neuer Renault-Konzernchef (als Ersatz für Carlos Ghosn) gefunden. Der Italiener kommt von Seat und gilt als Motorsport-Freund.
Renault-Teamchef Cyril Abiteboul sieht deshalb keinen Grund mehr für Renault, aus der Formel 1 auszusteigen: „Ich habe allen Grund zur Annahme, dass wir langfristig in der Formel 1 bleiben“, sagt der Franzose. „Ich gehe davon aus, dass wir so bald wie möglich den neuen Vertrag unterschreiben. Wir werden wesentliche Verbesserungen unserer Bedingungen erhalten.“
Was Abiteboul damit meint: Das Budget von Renault wird auf etwa 250 Millionen Euro geschätzt – etwa halb so viel wie die Spitzenteams Mercedes und Ferrari ausgeben. Damit kämpfte Renault mit stumpfen Waffen. Aber: 2021 wird eine Ausgabengrenze von 175 Millionen US-Dollar (etwa 161 Millionen Euro) eingeführt.
Renault hat daher schon allen Fokus auf 2021 gelegt. Das Team betrachtet 2020 nur als Übergangsjahr, arbeitet schon jetzt fleißig am Fahrzeug für 2021, wenn neue technische Regeln greifen. Auch der Vertrag mit dem Fahrer-Neuzugang Esteban Ocon läuft bis Ende 2021.

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Fotos: Picture Alliance

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