Formel 1: Ferraris Saison 2019

Formel 1: Ricciardo dementiert Ferrari-Kontakt

"Ich werde Vettel nicht bei Ferrari ersetzen“

Renault-Star Daniel Ricciardo dementiert, dass er Vettel bei Ferrari ersetzen könnte
Die beiden Geburtagskinder der letzten Tage stehen im Mittelpunkt der Spekulationen vor dem Großen Preis von England nächsten Sonntag: Daniel Ricciardo, der am 1. Juli seinen 30. Geburtstag feierte, und Sebastian Vettel, der am 3. Juli 32 Jahre alt wurde. Den Gerüchten, der Australier könnte 2020 den deutschen bei Ferrari ersetzen, erteilt er jetzt eine Absage.
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Dabei redet der Sunnyboy Klartext in seiner typischen breit lächelnden Weise. Ricciardo zu AUTO BILD MOTORSPORT: "Ich habe gelesen, dass Seb keine Lust mehr verspüre und aufhören will. Erstens glaube ich das nicht und zweitens, falls er es doch tut, werde ich ihn definitiv nicht bei Ferrari ersetzen. Ich habe einen festen Zweijahres-Vertrag bei Renault ohne Klauseln, der bis Ende 2020 läuft. Selbst wenn ich darüber nachdenken würde, was ich nicht tue, könnte ich gar nicht wechseln."

Ricciardo glaubt weiterhin fest an sein Renault-Projekt.

Ricciardo glaubt weiterhin fest an sein Renault-Projekt – obwohl der zu seinen Red-Bull-Zeiten noch so erfolgsverwöhnte junge Mann aus Perth (sieben Siege, 29 Podiumsplätze, drei Pole Positions) nach neun Rennen in dieser Saison mit 16 Punkten nur an zehnter Stelle der Fahrerwertung liegt.
Ricciardo: "Wir haben genaue Vorstellungen, wo wir uns verbessern müssen. Nico (Hülkenberg, Ricciardos Teamkollege, die Red.) und ich haben gleiche Vorstellungen, was das Auto betrifft. Wir treiben das Team die ganze Zeit an."
Seine Motivation ist ungebrochen. "Ok, vergangenes Jahr gab es Tage, wo ich alles gehasst habe, aber jetzt bin ich wieder voller Tatendrang und sehr optimistisch, was die Zukunft betrifft. Meine Ziele habe sich nicht geändert. Ich will den Titel gewinnen. Ich bin ein Wettbewerbsbiest, auch neben der Strecke."
Das führt zu einigen Wetten mit seinem ehemaligen Mentor, Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko (76). Ricciardo: "Ich verstehe mich weiterhin extrem gut mit ihm. Wir wetten eigentlich bei jedem Rennen um irgendwas. Meistens geht es um 1000 Euro", grinst der Australier mit seinem breitesten Lächeln, "im Moment bin ich im Minus, ok. Aber meine Zeit wird noch kommen."

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