Formel 1: Robert Kubica
Vom Hospital ins Cockpit

Fast unverletzt hat Robert Kubica seinen schweren Unfall beim Großen Preis von Kanada überstanden. Vier Tage danach will er bereits wieder ins Cockpit.
- Burkhard Nuppeney
Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, kündigte der polnische Formel-1-Pilot sein Comeback an: Bereits am Wochenende (15.6. bis 17.6.2007) in Indianapolis will er wieder um WM-Punkte fahren. Die Diagnose der Ärzte kam einem Wunder gleich: keine Brüche, keine Kopfverletzungen, keine inneren Verletzungen. Der Formel-1-Rennfahrer Robert Kubica ist bei seinem schweren Unfall am Sonntag (10.6.2007) im Großen Preis von Kanada mit starken Blutergüssen davongekommen. Mindestens ebenso erstaunlich ist – zumindest für Außenstehende – die Reaktion des leicht verletzten Patienten: "Ich werde jetzt versuchen, mich auf den USA-Grand-Prix in Indianapolis vorzubereiten", kündigte der Pole nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus optimistisch an.
Indianapolis lockt mit ultraschnellen Vollgasgeraden

Gilles Villeneuves Tod schockierte die Fahrer
Vor 25 Jahren starb in Montreal beim Großen Preis von Kanada der junge Italiener Riccardo Paletti. Im zweiten Formel-1-Rennen seiner Karriere war Paletti beim Start in das Heck des Ferraris von Didier Pironi gerast. Er war auf der Stelle tot. Das Rennen wurde nach der ersten Runde abgebrochen und, nachdem die Strecke wieder frei war, neu gestartet. Gefahren wurde über die komplette Distanz, alle Fahrer – inklusive Pironi – waren dabei am Start. Der Ferrari-Fahrer stellte im Rennen einen Rundenrekord auf. "Egal was passiert, in unserem Sport wird immer gefahren", sagt der frühere Formel-1-Pilot John Watson. Der Ire weiß, wovon er spricht. Knapp drei Wochen vor Palettis Tod war im Training zum Grand Prix von Belgien der Ferrari-Pilot Gilles Villeneuve tödlich verunglückt. Im Fahrerlager war man geschockt, das Rennen am Sonntag aber fand statt – vor ausverkauften Tribünen. Watson siegte.
"Es ist eine Frage, wie du deinen Beruf, den du liebst, verstehst"

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