Formel 1: Schumacher-Kollege Mazepin
F1-Boss zählt Mazepin an

Der neue Formel-1-Boss Stefano Domenicali äußert Kritik an Nikita Mazepin. Der Russe wird seit Wochen wegen einer Grapsch-Affäre kritisiert.
Bild: LAT/Haas
- Michael Zeitler
Mick Schumachers erster Formel-1-Teamkollege, Nikita Mazepin, muss weiterhin scharfe Kritik über sich ergehen lassen. Die Wellen der Empörung nach dem Grapsch-Video im Dezember sind noch immer nicht abgeklungen.
Jetzt kritisiert auch der neue Formel-1-Boss Stefano Domeicali den GP-Neuling: "Was Mazepin getan hat, das ist nicht akzeptabel. Ich werde mich mit den zwanzig Formel-1-Fahrern über ihre Rolle als Botschafter für den Sport unterhalten. Ich werde bei diesen Gesprächen klarmachen, dass über gewisse Dinge keine Scherze gemacht werden können, das geht einfach nicht. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie eine Vorbildrolle haben."
Die Formel 1 live auf Sky verfolgen: Hier geht es zum Angebot vom Sky Ticket Supersport
Was war passiert? Am 9. Dezember postete Mazepin ein Video auf seinem Instagram-Kanal. Darin war er mit weiteren jungen Menschen bei einer Autofahrt zu sehen. Mit dabei war auch ein Model aus Venezuela. Diesem ist während des Videos ein Blusenträger nach unten gerutscht. Mazepin fasste ihr an die Brust, bekam dafür ihren Mittelfinger zu sehen.
Auch der Arbeitgeber des 21-Jährigen, der US-Rennstall Haas, war wenig begeistert von der Grapsch-Attacke. Doch sein Cockpit neben Mick Schumacher darf er behalten.

Der neue Formel-1-Boss Stefano Domenicali äußert Kritik an Nikita Mazepin
Bild: Lamborghini
Verfolgen Sie die F1 live bei Sky Q: Hier geht es zum Formel-1-Angebot
Es ist ja nicht das erste Mal, dass Mazepin negativ auffiel. Bei einem Formel-3-Rennen im August 2017 lieferte er sich eine Prügelei mit dem Kontrahenten Callum Ilott.
Und aktuell hat Mazepin Ärger mit der britischen Polizei. Er überfuhr in der Grafschaft Oxfordshire eine rote Ampel, was ihm eine Strafe von umgerechnet 312 Euro einbrachte.
Service-Links