Formel 1: Die besten Bilder vom Frankreich GP

Formel 1: Silberpfeile in eigener Liga

Hamilton macht sich über Ferrari lustig

Mercedes nicht zu schlagen im Qualifying zum Frankreich GP: Pole für Lewis Hamilton. Überraschung durch McLaren. Sebastian Vettel nur Siebter.
Es war zu erwarten. Mercedes holt auch beim Großen Preis von Frankreich die erste Startreihe. Lewis Hamilton startet am Sonntag von seiner 86. Pole aus ins Rennen.
Alle Ergebnisse hier: Zeiten und Zahlen im Überblick
"Ich bin happy, dass ich das Potenzial am Ende aus dem Auto geholt habe. Das Team hat wieder einen fantastischen Job gemacht, vor allem auf Ingenieursseite haben wir hart dafür gearbeitet", lobt Pole-Mann Hamilton.
Der WM-Spitzenreiter hat also weiter alles im Griff - auch, weil die Konkurrenz den Silberpfeilen aktuell nicht das Wasser reichen kann. Für Ferrari gibt es vom Briten am Samstag sogar Spott. "Als ich hörte, dass Ferraris 'neuer Beweis' Karun Chanhoks Video ist, war ich ziemlich entspannt", sagt Hamilton in der Pressekonferenz nach dem Quali in Bezug auf das am Freitag gescheiterte Revisionsgesuch der Scuderia bei den Stewards zur Vettel-Causa (alle Infos hier). Dabei hatten die Roten unter anderem eine Videoanalyse von Sky-Experte Chandhok vorgelegt, die aber abgewiesen wurde.
Hamilton darf seinen Kanada-Sieg also behalten - und hat mit der nächsten Pole in der Tasche gut lachen. 0,286 Sekunden hinter dem Briten macht Teamkollege Valtteri Bottas die erste Reihe für Mercedes perfekt.

Nicht zu schlagen: Hamilton rast zur nächsten Pole

Der Finne, im zweiten und dritten Training noch vorne, hadert jedoch: "Das ganze Wochenende war schon super eng zwischen uns, es ging nur um Kleinigkeiten und Hundertstel", sagt Bottas - und erklärt: "Der Wind hat fürs Quali genau in die entgegengesetzte Richtung gedreht, deswegen hat meine Linie in manchen Kurven nicht funktioniert. Aber unterm Stirch muss man sagen, dass Lewis es besser hingekriegt hat - er hatte eine super Runde."
Hinter den beiden Silberpfeilen wird Ferrari-Pilot Charles Leclerc Dritter mit 0,646 Sekunden Rückstand. Red Bull-Pilot Max Verstappen fehlt als Viertem schone eine Sekunde zur Spitze. Überraschend reihen sich die McLaren-Renault von Lando Norris und Carlos Sainz auf den Plätzen fünf und sechs ein.
Sebastian Vettel (Ferrari) wird dagegen nur Siebter, hat fast eine Sekunde Rückstand auf seinen Teamkollegen Leclerc. RTL-Experte Christian Danner: "Das ist eine Katastrophe."
Hintergrund: Vettel hatte für seine Bestzeit nur einen Versuch. Beim ersten Outing in Q3 meldet er ein Schaltproblem ("missed upshift"), wird auch bei einem Quersteher gesehen.
Auf das Getriebeproblem will Vettel die schlechte Rundenzeit aber nicht schieben, sagt: "Ich hatte einfach kein so gutes Gefühl fürs Auto, habe mich auf den härteren Reifen wohler gefühlt und nicht den Grip gehabt, den ich wollte." Und weiter: "Ich denke, insgesamt fehlt uns etwas der Speed. Und auch das Gefühl für die Reifen und den Grip ist nicht da."
Vettel nur Siebter im Qualifying: Gibt Vettel langsam auf?
Überhaupt läuft das Qualifying für Ferrari nicht wie gewünscht. Bereits in Q2 kommt es zu einer Unstimmigkeit: Leclerc fragt seinen Renningenieur, ob Vettel vor ihm etwas schneller fahren könnte. Antwort des Deutschen: "Wie groß soll die Lücke denn noch werden? Ich werde schon nicht versuchen ihn zu killen."
Der Deutsche Nico Hülkenberg hat es als 13. beim Heimrennen seines französischen Renault-Teams nicht in den letzten Quali-Abschnitt geschafft. Sein Teamkollege Daniel Ricciardo ist Achter.
Schlusslicht wie immer: beide Williams, George Russell vor Robert Kubica. Lokalmatador Romain Grosjean ist inklusive Fahrfehler nur 17.
Auch nicht in Q2: Toro Rosso-Pilot Daniil Kvyat. Der muss nach Wechsel des Turboladers und der Wärme-Elektromaschine allerdings noch weiter zurück, genau wie George Russell nach dem Tausch der Batterie und Kontrolleinheit...
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Autoren: , Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / F1 TV

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