Formel 1: Taktisches Fahren im Finale
Hält Hamilton Rosberg absichtlich auf?

Lewis Hamilton braucht am Sonntag im WM-Finale Schützenhilfe. Hält der Brite Nico Rosberg unter Umständen absichtlich für die Red Bulls auf?
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Erhält die Saison 2016 einen würdigen Abschluss oder wird es ganz zum Schluss doch noch einmal schmutzig im WM-Duell zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton? Die Spekulationen darüber brachte in Abu Dhabi vor allem einer ins Rollen, der mit dem Titelkampf direkt gar nichts mehr zu tun hat: Max Verstappen.
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Hamilton braucht zwei Autos Abstand zu Rosberg
Hamilton selbst wollte auf derlei Gedankenspiele angesprochen jedoch nur abwinken. „Wenn du vorne bist, willst du so weit vorne sein wie möglich. Wenn man 20 Sekunden oder mehr Vorsprung rausfährt, ist das für den dahinter sehr schmerzhaft. Ohne die roten Flaggen letztes Rennen hätte ich zum Beispiel 30 Sekunden Vorsprung gehabt. Das ist eine größere Leistung als jemanden aufzuhalten“, sagte Hamilton, der zudem die Streckencharakteristik in Abu Dhabi ins Spiel brachte: „Es gibt hier zwei DRS-Zonen, wäre also nicht sehr klug das zu versuchen.“

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Zwei Autos müssen mindestens zwischen ihm und Rosberg landen, will Hamilton seinen Titel doch noch verteidigen. Das weiß auch die Konkurrenz. Von Schützenhilfe will man bei Red Bull aber nichts hören. „Ich fahre sicher nicht für Lewis. Aber ich versuche immer, das bestmögliche Resultat rauszuholen. Wenn sich also eine Chance bietet, werde ich es versuchen - natürlich ohne Crash!“, betonte Verstappen.

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