Formel 1: Technik in Monaco
Lenkradeinschlag und Motor-Token

Der Kurs durch die engen Gassen von Monte Carlo ist so speziell, dass die Teams extra ihren größtmöglichen Winkel beim Lenkradeinschlag verändern.
Bild: Paolo Filisetti / Picture-Alliance
Für die engen Kurven in Monte Carlo haben die Formel-1-Team ihre Autos wendiger gemacht. Ferrari hat seinen größtmöglichen Lenkradeinschlag von 14 auf 20 Grad erhöht. Dafür hat das Vettel-Team auch den hinteren Bereich der Vorderradaufhängung modifiziert, damit der innere Teil des Rads nicht am Querlenker schleift, wenn die Piloten das Steuer hart einschlagen.

Sebastian Vettel rast in seinem Ferrari durch Monaco
Erstraunlich: Renault kam mit einem großen Upgrade des Motors nach Monaco, hat aber dennoch erst 11 Token ausgegeben. Den Franzosen bleiben noch 21 Entwicklungsjoker für den Rest der Saison übrig.
Red Bull-Speerspitze Daniel Ricciardo lobte gegenüber ABMS bereits: „Man spürt den Unterschied vom alten auf den neuen Motor schon ziemlich – obwohl Monaco keine Power-Strecke ist. Auch die Fahrbarkeit hat sich verbessert.“ Insider sprechen von 30 bis 35 PS mehr. Das bringt selbst in Monaco bis zu drei Zehntelsekunden.
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