Formel 1: Trainingsauftakt in Baku
Mercedes-Star bleibt nach gutem Beginn plötzlich liegen

Bitterer Auftakt für Kimi Antonelli beim Großen Preis von Aserbaidschan. Der WM-Führende legt schnell los, muss seinen Mercedes dann jedoch abstellen.
Bild: Mercedes
Bitterer Auftakt für Kimi Antonelli in das Formel-1-Wochenende von Baku. Der WM-Spitzenreiter musste das erste Freie Training zum Großen Preis von Aserbaidschan vorzeitig beenden. Ein technischer Defekt legte seinen Mercedes lahm.
Dabei hatte die Session für Antonelli zunächst richtig gut ausgesehen. Nach rund 25 Minuten führte der Italiener das Klassement mit einer Rundenzeit von 1:46.265 Minuten an und lag eine Zehntelsekunde vor Ferrari-Star Lewis Hamilton. Dann kam jedoch der Schock.
Antonelli fuhr plötzlich geradeaus in einen Notausgang und stellte seinen Mercedes dort ab. Kurz darauf eilte ein Streckenposten zum Auto und spritzte mit einem Feuerlöscher in den Heckbereich.
Offenbar Hydraulik-Probleme bei Mercedes
Am Boxenfunk äußerte Antonelli bereits einen ersten Verdacht: Offenbar funktionierte die Hydraulik seines Mercedes nicht mehr richtig. Weiterfahren konnte der WM-Führende jedenfalls nicht. Nach lediglich neun absolvierten Runden war sein erstes Training beendet.
Zumindest auf der anderen Seite der Mercedes-Garage lief es deutlich besser. George Russell sicherte sich am Ende mit einer Zeit von 1:45.387 Minuten die Bestzeit.

George Russell dreht im ersten Freien Training von Baku die schnellste Runde
Bild: Mercedes
Max Verstappen landete mit vier Zehntelsekunden Rückstand auf Rang zwei. Charles Leclerc folgte nur vier Tausendstelsekunden hinter dem Red-Bull-Star auf Platz drei. Hamilton wurde Vierter, während Antonellis frühe Rundenzeit trotz seines Ausfalls noch für Rang fünf reichte.
Antonelli war mit seinem Defekt längst nicht allein. Mehrere Teams kämpften während des ersten Trainings mit technischen Schwierigkeiten.
Auch Audi mit technischen Schwierigkeiten
Oscar Piastri meldete massive Bremsvibrationen. Auch Verstappen und Isack Hadjar berichteten von einem ungewöhnlichen Verhalten ihrer Autos beim Bremsen. Bei Carlos Sainz brannten sogar die Hinterradbremsen.
Auch Hadjars Comeback bei Red Bull verlief alles andere als reibungslos. Der Franzose meldete ein Problem mit seiner Powerunit und musste zurück an die Box. Die Mechaniker begannen noch während des Trainings mit dem Wechsel der Antriebseinheit. Hadjar landete mit 2,486 Sekunden Rückstand lediglich auf dem letzten Platz.
Nico Hülkenberg musste seinen runderneuerten Audi ebenfalls mit einem technischen Problem am Streckenrand abstellen. Der Deutsche liegt am Ende der Session direkt hinter seinem Teamkollegen auf Rang elf.
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