Formel 1: Transfermarkt
Perez als König im Transferschach

Sergio Perez ist aktuell die Königsfigur auf dem Fahrermarkt. Von seiner Entscheidung hängt viel ab, auch für Pascal Wehrlein. ABMS erklärt warum.
Bild: Picture-Alliance
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Es kommt langsam Licht ins Dunkel des Transfermarkts der Formel 1. Königsfigur ist Force-India-Pilot Sergio Perez, der als erster seinen Zug macht. Der Mexikaner soll – so erfuhr AUTO BILD MOTORSPORT – 2017 sicher bei Renault fahren. So haben seine millionenschweren Sponsoren aus Mexiko entschieden. Mit Perez, dem Überraschungsmann des Jahres, wollen die Franzosen spätestens 2020 um den Titel fahren. "Wir brauchen Leader", äußert sich Renault-Teamchef Frédéric Vasseur offiziell noch bedeckt, "Fahrer, die eine Ära begründeten wie Sebastian Vettel bei Red Bull oder Michael Schumacher bei Ferrari."

Wo unterschreibt Pascal Wehrlein für nächstes Jahr?
Durch den Perez-Wechsel wird bei Force India der erhoffte Platz für Mercedes-Junior Pascal Wehrlein frei. Force India könnte damit 2017 eine rein deutsche Fahrerpaarung mit Nico Hülkenberg und Wehrlein haben. ABMS erfuhr: Es ist der Wunsch von Mercedes-Sportchef Toto Wolff, der seinem Junior nach dem Lehrjahr mit Manor bei Force India den nächsten Entwicklungsschritt zur Ausbildung als Mercedes-Werkspilot im Silberpfeil ermöglichen will. Das finanziell angeschlagene Force-India-Team wird als Motorkunde der Stuttgarter keine große Wahl haben, den Wunsch des Wieners abzuschlagen.Bei Williams wird nach ABMS-Informationen der Vertrag des Finnen Vallteri Bottas um zwei Jahre verlängert. Ex-Weltmeister Jenson Button und Williams-Junior Lance Stroll stehen zur Auswahl für das zweite Cockpit. Der Brasilianer Felipe Massa wird nach seinem Debüt 2002 bei Sauber seinen Abschied aus der Königsklasse nehmen müssen.

Hülkenberg, Perez und Button: Wer fährt 2017 wo?
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