Formel 1: Alle Fahrer, Helme und Autos 2018

Formel 1: Transfermarkt 2019

Diese Fahrerverträge laufen dieses Jahr aus

Die 20 Plätze für die Saison 2018 sind vergeben. Doch was passiert dieses Jahr auf dem Transfermarkt in Hinblick auf 2019? Das ist Stand der Dinge.
Viele Veränderungen hat es im Winter nicht gegeben. Sergey Sirotkin ersetzt Felipe Massa bei Williams, Charles Leclerc den Deutschen Pascal Wehrlein bei Sauber. McLaren wechselt zu Motorenlieferant Renault, die Honda-Motoren bekommt Toro Rosso. Die Topteams aber bleiben so besetzt wie schon 2017.
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Wird der Transfermarkt dieses Jahr spannender? Ein großes Cockpit-Erdbeben wird es wohl nicht geben. Die Topstars haben langfristige Verträge unterschrieben. Sebastian Vettel ist bei Ferrari bis 2020 gesetzt, Max Verstappen bei Red Bull genauso lang. Natürlich gibt es Ausstiegsklauseln, aber Lewis Hamilton dürfte bei Mercedes nachziehen – dann sind spektakuläre Transfer-Coups erst einmal ausgeschlossen. Der Weltmeister wollte nach seinem Titelgewinn die Verhandlungen starten. 

Daniel Ricciardo muss sich 2018 gegen Verstappen beweisen

Es wird also auch im Hinblick auf 2019 wieder um die Frage gehen: Hält Ferrari ein weiteres Jahr an Kimi Räikkönen fest? Der Finne ist genervt: „Diese Debatte kommt jedes Jahr auf.“ Im Oktober wird der Weltmeister von 2007 39 Jahre alt. Trotz vier Kollisionen harmonieren Räikkönen und Vettel gut. Aber es drängen sich auch hauseigene Junioren auf, allen voran Charles Leclerc. Wenn der Monegasse 2018 bei Sauber überzeugt, hat er gute Chancen Räikkönen zu beerben. Ferrari-Präsident Sergio Marchionne hat auf der Weihnachtsfeier von Ferrari klare Worte gefunden: „Meiner Meinung nach fährt Räikkönen wie ein Gott, sofern wir den richtigen Schlüssel finden. Aber wir müssen ihn finden. Wenn die Dinge richtig laufen, ist es ein Vergnügen, ihn fahren zu sehen. Er ist wirklich großartig, wahrhaft talentiert und ich habe nie an seinen Fähigkeiten gezweifelt“, sagt er, schränkt aber ein: „In manchen Momenten scheint es, als ob er sich eine Auszeit nehmen würde. Er braucht mehr Konsistenz, was seine Performance angeht.“

Formel 1: Alle Fahrer, Helme und Autos 2018

Es wird aber auch das Jahr der Wahrheit für Daniel Ricciardo. Eine Niederlage gegen Shooting-Star Max Verstappen kann sich der Australier nicht leisten. Ricciardo scheint gemerkt zu haben, dass Red Bull immer mehr zum Verstappen-Team wird. Er liebäugelt daher mit dem Räikkönen-Cockpit.
Das tut auch Sergio Pérez. Er sagt schon jetzt: „Es wird für mich ein wichtiges Jahr. Es ist also wichtig, dass ich von Anfang an schnell bin.“ Der Mexikaner fährt 2018 schon seine fünfte Saison für Force India. Auch Valtteri Bottas ist bei Mercedes nur für ein Jahr bestätigt. Möglicherweise wird er 2019 gegen einen Mercedes-Junior ausgetauscht.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller / Red Bull Content Pool

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