Formel 1: Die besten Bilder des Türkei Grand Prix in Istanbul 2020

Formel 1: verrücktes Regenqualifying

Sensations-Pole für Stroll

Stroll holt sich überraschend die Pole-Position. Weltmeister Lewis Hamilton startet nur von Rang sechs – aber damit vor Titelkonkurrent Valtteri Bottas.
Sensationsergebnis im Qualifying zum Türkei-GP: Lance Stroll holt sich die Pole-Position und ist damit der 101. Fahrer der WM-Geschichte, der einen Grand Prix von Rang eins aus in Angriff nimmt. Und: Mercedes schafft es auch 2020 nicht, als erstes Team alle Poles des Jahres zu holen.
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Die Grundvoraussetzung für die Formel-1-Sensation war Regen und eine abtrocknende Strecke. Racing Point machte alles richtig, setzte in Q3 von Anfang an auf die Intermediates und bekam die am besten auf Temperatur.
Stroll schlug dabei auch seinen Teamkollegen Sergio Pérez (Dritter), was für den Kanadier wichtig ist: Der verpasste Sieg in Monza, die Corona-Erkrankung, die folgenden mentalen Probleme setzten ihm die letzten Monate zu.

Hamilton kam nur auf Rang sechs

©LAT/Mercedes

Stroll: „Ich kann es noch nicht in Worte fassen. Das habe ich nicht erwartet. Wir waren auch nicht so sicher, ob wir konkurrenzfähig sind hier beim Türkei-GP. Ich habe die Runde aber perfekt zusammengebracht. Das war schon viel Druck. Ich hatte nur noch die eine Chance am Ende. Es ist super, so zurückzukommen nach den harten Wochen. Von solchen Augenblicken träumst du nur, das ist ein Highlight in meiner Karriere.“
Zwischen Stroll und Pérez startet Max Verstappen von Rang zwei. Warum hat es für Pérez nicht gereicht, der lange Zeit geführt hat? "Am Ende hatten wir einfach Pech. In meiner letzten Runde, als die Strecke am besten war, lag Giovinazzi direkt vor mir. Er machte einfach keinen Platz, und dann verlor ich meine Runde", so der Mexikaner.
Weltmeister Lewis Hamilton startet nur von Rang sechs. Damit steht der Brite aber drei Positionen vor seinem Teamkollegen und WM-Rivalen Valtteri Bottas. Um den Gewinn des siebten Titels von Hamilton in der Türkei noch zu verhindern, muss der Finne eigentlich acht Punkte gutmachen.
Sebastian Vettel kam im Qualifying nur auf Rang zwölf und damit erneut nicht ins Q3. Dennoch war das ein gutes Qualifying für den Deutschen. Denn die ganze Zeit über war Vettel schneller als Teamkollege Charles Leclerc, der mit seinem Ferrari nur von Rang 14 aus ins Rennen gehen wird. Es ist das erste Mal seit dem Ungarn-GP, dass Vettel schneller war als Leclerc (damals Plätze fünf und sechs).
Startaufstellung Türkei-GP
1. Lance Stroll (Racing Point-Mercedes) 1:47,765 Minuten
2. Max Verstappen (Red Bull-Honda) +0,290 Minuten
3. Sergio Pérez (Racing Point-Mercedes) +1,556
4. Alex Albon (Red Bull-Honda) +2,683
5. Daniel Ricciardo (Renault) +3,830
6. Lewis Hamilton (Mercedes) +4,795
7. Esteban Ocon (Renault) +4,857
8. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo-Ferrari) +4,980
9. Valtteri Bottas (Mercedes) +5,493
10. Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo-Ferrari) +9,461
11. Lando Norris (McLaren-Renault)
12. Sebastian Vettel (Ferrari)
13. Carlos Sainz (McLaren-Renault)
14. Charles Leclerc (Ferrari)
15. Pierre Gasly (Alpha Tauri-Honda) 
16. Kevin Magnussen (Haas-Ferrari)
17. Daniil Kvyat (Alpha Tauri-Honda)
18. Romain Grosjean (Haas-Ferrari)
19. Nicholas Latifi (Williams-Mercedes) 
20. George Russell (Williams-Mercedes) Rückversetzung

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Fotos: Racing Point

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