Formel 1: Verstappen ätzt gegen Fronttriebler
"Das ist für mich wie Anti-Autofahren"

Bild: Ford
Max Verstappen nimmt selten ein Blatt vor den Mund – auch dann nicht, wenn seine Aussagen den eigenen Sponsoren sauer aufstoßen könnten. Jetzt hat der vierfache Weltmeister in einem YouTube-Interview mit Chris Harris über seine persönlichen Auto-Vorlieben gesprochen – und dabei knallhart gegen Fronttriebler ausgeteilt.
Vorderradantrieb ist "das Schlimmste überhaupt"
Pikant: Ausgerechnet Verstappen, der jahrelang für Honda als Werbegesicht unterwegs war, nennt Vorderradantrieb „das Schlimmste überhaupt“. Der Holländer: „Die (Fronttriebler, Anm. d. Red.) finde ich wirklich langweilig. Das ist für mich wie Anti-Autofahren. Ich habe das manchmal im Simulator ausprobiert."
Dass Verstappen wenig für Untersteuern und Frontantrieb übrig hat, ist für Insider keine Überraschung. In der Formel 1 ist sein Setup dafür bekannt, extrem auf ein agiles Heck ausgelegt zu sein – übersteuernd, aggressiv, kompromisslos.
Verstappen über Jahre mit dem Honda Civic Type R auf der Straße
Dennoch kommt die deutliche Aussage unerwartet, denn: Jahrelang war Verstappen mit einem Honda Civic Type R unterwegs, dem frontgetriebenen Hot Hatch aus Japan. Honda stattete alle Red-Bull-Fahrer mit diesem Dienstwagen aus – eine Pflichtfahrt, die Verstappen heute offenbar nicht vermisst.
Mit Honda gewann er ab 2019 vier Weltmeisterschaften – doch Ende 2025 endet die Partnerschaft. Ford übernimmt ab 2026 als Motorenpartner bei Red Bull.
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