Sebastian Vettel (33) macht gemeinsam mit seinem Aston Martin F1-Team jetzt Werbung für alkoholfreies Bier – und verrät dabei seine Präferenz hinsichtlich der Serienmodelle seines Arbeitgebers.
Der Heppenheimer gilt als bekennender Auto-Fan. Erst kürzlich hat er sich von acht Supersportwagen, darunter fünf Ferrari, getrennt. Damit ist seine Garage aber noch lange nicht leer. Vettel sammelt auch Oldtimer und Motorräder, schraubt in seiner eigenen Werkstatt an den Schätzche.
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Der Abschied von Ferrari dürfte auch deshalb weniger schmerzhaft für ihn sein, weil er jetzt für Aston Martin antritt. Der ehemals marode britische Sportwagenhersteller tüftelt unter anderem mit dem DBX, Lawrence Stroll als Großaktionär und Ex-AMG-Boss Tobias Moers gerade an seinem Comeback. Und will das mit der Präsenz in der Formel 1 aufhübschen.
Für Vettel heißt das auch: Sein neuer Dienstwagen wird ein Modell der James-Bond-Marke sein. Welches ihm dabei besonders gut gefällt, verriet der Hesse in einem Werbespot für alkoholfreies Bier, einen neuen Partner seines Teams.
Als sich der Heppenheimer zwischen dem Aston Martin DBS Superleggera und dem DB11 entscheiden muss, wählt er: den DB11!
Vettel entscheidet sich für den DB11
Sebastian Vettel
Das Sportwagen-Coupé wird seit 2017 gebaut, gewann da auch das Goldene Lenkrad als „schönstes Auto“. Auch der Motor kann sich sehen lassen:  5,2-Liter-V12-Biturbo mit 639 PS…
Allerdings kann es daran nicht gelegen haben, denn der DBS Superleggera (seit 2018 in Produktion – Nachfolger vom Vanquish) hat dasselbe Aggregat verbaut. Überhaupt ist das Chassis des Superleggera eine Weiterentwicklung des DB11. Trotzdem steht Vettel eher auf die klassische Variante.
Auf sein neues Formel-1-Auto muss er indes auch nicht mehr lange warten. Am 3. März um 16 Uhr deutscher Zeit soll der neue Renner der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nun steht auch der Name fest: Sebastian Vettels erster Aston Martin wird AMR21 heißen.
Bereits seit Ende Januar wird am Chassis mit der Plakette für Nummer eins im Werk in Silverstone geschraubt. Seit August 2020 wird der AMR21 entwickelt. Rund 50 Prozent der Teile aus dem Vorjahr wurden reglement-bedingt übernommen. Unterboden und auch das Monocoque sind neu. Insgesamt besteht ein Formel-1-Auto aus 15000 Komponenten.
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„Während die anfängliche Spezifikation des AMR21 nun fertiggestellt ist“, schreibt Aston Martin F1 auf seiner Webseite, „arbeitet das Team bereits an Upgrade-Paketen, die zu Beginn der Saison 2021 erscheinen sollen. Einfach ausgedrückt, die Entwicklung hört nie auf, weshalb (wir) im Januar mit der Arbeit am Auto für 2022 begonnen haben, das die technische Revolution der Formel 1 einleiten soll.“ 2022 kommen völlig neue Autos zum Einsatz, die das Überholen erleichtern sollen.
Aston Martin F1 gibt jedenfalls Vollgas. „Ich denke, dass [die Ankunft von Aston Martin im Team] jeden dazu gebracht hat, seine Aufmerksamkeit für Details zu erhöhen, den Wunsch, sich immer zu verbessern“, sagt Produktionsdirektor Bob Halliwell. „Wir stellen mehr technische Mitarbeiter ein, damit wir uns in allen Bereichen des Unternehmens weiterentwickeln können, aber auf kontrollierte Weise. Aston Martin im Rücken zu haben, ermöglicht es uns, voranzukommen und diese Dinge in die Wege zu leiten. Es ist eine große Veränderung für uns und es ist sehr aufregend.“
Genau wie für Sebastian Vettel und seine Garage.