Formel 1: Vettel beim Auftakt Dritter
„Sind auf dem richtigen Weg“

Sebastian Vettel sah nach dem Start beim Australien GP schon wie der potenzielle Sieger aus, am Ende wurde es doch nur Platz drei hinter Mercedes.
Bild: Picture-Alliance
Ganz zufrieden konnte Sebastian Vettel nicht sein. Bis zum Rennabbruch wegen des Horrorchrashs von Fernando Alonso lag er auf Siegkurs. Der Heppenheimer hatte von einem schlechten Start beider Silberpfeile profitiert. Vettel: „Wir konnten das Geschehen kontrollieren. Es ist nun Stoff für Diskussionen, ob uns der Abbruch beim Unfall von Alonso einen Strich durch die Rechnung gezogen hat oder nicht.“
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Immerhin: Vettel fuhr in Melbourne auf das Podest
Doch dann wechselte Rosberg während der Rennpause nach dem Abbruch auf die härteste Mischung, Vettel blieb auf supersoft - und hätte so mehr als 20 Sekunden herausfahren müssen, um einen zusätzlichen Boxenstopp zu rechtfertigen. Arrivabene: „Solche Entscheidungen können im Nachhinein richtig sein aber auch falsch.“
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Vettel ergänzt: „Wir haben nach der Pause versucht, eine aggressive Strategie zu fahren, daher die Wahl mit den weichen Reifen. Diese Taktik ist heute wohl nicht aufgegangen. Aber wichtig ist, dass wir wissen: Mindestens im Renntrimm können wir mithalten, in der Quali müssen wir noch zulegen.“
Der Deutsche bleibt dennoch Optimist: „Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg: Wir sind näher dran als im vergangenen Jahr, und wir haben ein Auto, das mehr Entwicklungspotenzial bietet.“
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Wermutstropfen: Kimi Räikkönen schied rauchend aus
Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen fiel indes auf Rang drei liegend aus. „Ich habe plötzlich Power verloren und musste aufgeben“, resümierte der Finne, dessen Ferrari zunächst aus dem Heck rauchte und dann innerhalb der Airbox brannte. Räikkönen weiter: „Ich glaube nicht, dass es am Motor lag, der lief nämlich noch. Schade, denn das Auto fühlte sich grundsätzlich gut an.“
Schlusswort Arrivabene: „Man soll seine Küken nicht zählen, bevor sie geschlüpft sind.“
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