Formel 1: Die besten Bilder vom Mexiko GP

Formel 1: Vettel-Bestzeit in Mexiko

Nur Verstappen kann Vettel folgen

Ferrari wird seiner Favoritenrolle am Freitag in Mexiko gerecht: Sebastian Vettel mit Bestzeit. Mercedes noch hinter Red Bull. Alle Infos zum Training:
Sebastian Vettel darf sich in Mexiko berechtigte Hoffnungen auf seine zweite Pole-Position in Folge machen. Der Deutsche erzielt im zweiten Freitagstraining auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez die Bestzeit in 1:16.607 Minuten. Bei der Qualifying-Simulation auf weichen Reifen kann nur Max Verstappen im Red Bull mithalten, der Mexiko-Sieger der beiden letzten Jahre kommt auf 0,115 Sekunden an Vettel ran.
Alle Zeiten und Zahlen: Ergebnisse im ├ťberblick
Charles Leclerc im zweiten Ferrari fehlen viereinhalb Zehntel auf seinen Teamkollegen. Dahinter muss sich Mercedes in der zweiten Session als dritte Kraft einordnen: Valtteri Bottas wird Vierter, Lewis Hamilton F├╝nfter - der WM-Spitzenreiter hat dabei fast eine Sekunde R├╝ckstand.
Vor allem im ersten Sektor mit der langen Geraden verliert Hamilton ├╝ber eine halbe Sekunde auf den Ferrari von Vettel.
Vom Rasenm├Ąher zum Spitzenreiter: Das sagt Vettel zum Training
Experte Paul di Resta lobt den Deutschen: "Es sieht so aus als h├Ątte er die Kontrolle ├╝bers Auto. Jetzt macht er mit dem Auto, was er will, nicht mehr andersrum, wie es dieses Jahr zu oft der Fall war." Zu Mercedes sagt Di Resta: "Das Auto spricht noch nicht so an wie die Fahrer es wollen."
Silberpfeil-Sportchef Toto Wolff r├Ąumt ein: "Wir sind nicht gut genug, uns fehlt hier die Performance. Wir wussten vorher, dass es eine der schlimmsten Strecken f├╝r uns wird, auch weil es uns an Power mangelt im Vergleich zur Konkurrenz." Laut Wolff geht es vor allem an der Reifenfront f├╝r Mercedes in Mexiko "nur ums ├ťberleben": "Letztes Jahr hatten wir hier mit extremer Blasenbildung zu k├Ąmpfen. Ich denke nicht, dass unser Paket dieses Wochenende stark genug ist, um ganz vorne zu sein."

Mercedes kann in Mexiko bis dato nicht mithalten

Auch Red-Bull-Star Verstappen glaubt nicht, mit Ferrari mitzuhalten. "Zumindest im Qualifying kann ich mir kaum vorstellen, dass wir mit ihnen k├Ąmpfen k├Ânnen, da sind sie zu schnell", sagt der Holl├Ąnder. "Der Rest hat in etwa den gleichen Speed, aber Ferrari ist auf den Geraden um Meilen vorne. Die ganze Zeit k├Ânnen wir nicht in den Kurven aufholen." Verstappens Rezept lautet daher: "Wir m├╝ssen uns aufs Rennen fokussieren und schauen, dass wir die Reifen kontrollieren. Dann ist noch alles drin."
Denn auf den Longruns sieht es etwas enger aus: auf den Medium-Reifen kommt Vettel im Schnitt auf 1:22,0-er Zeiten - ├╝ber stattliche 15 Runden. Hamilton dreht 1:21,8-er Zeiten, allerdings nur ├╝ber neun Uml├Ąufe. Auf den weichen Gummis kommt Verstappen ├╝ber sieben Runden auf 1:21,9-er Zeiten, Bottas ebenfalls ├╝ber sieben Runden auf 1:22,1-er. Nicht bei der Musik ist Leclerc mit 1:24,0-er Zeiten ├╝ber elf Runden auf Soft.
Der Monegasse leistet sich auch gleich zwei Dreher - in Kurve eins und sieben. Probleme haben auf dem noch gr├╝nen Kurs in Mexiko aber auch die anderen Top-Teams: Bottas dreht sich eingangs des Stadions, noch schlimmer erwischt es Alex Albon im zweiten Red Bull: er crasht schon nach zwanzig Minuten in Turn sieben, schl├Ągt in die Reifenstapel ein und l├Âst damit die rote Flagge aus. Der Red Bull ist besch├Ądigt, Albons Session vorbei.
"Es ging sehr schnell, aber es war mein Fehler. Ich habe zu viel Strecke benutzt und das Auto dabei verloren", sagt Albon.
Der Deutsche Nico H├╝lkenberg beendet das Training im Renault auf der neunten Position.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: F1 TV / Picture-Alliance

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