Formel 1: Die besten Bilder vom Ungarn Grand Prix 2020

Formel 1: Vettel dementiert Gerüchte

Perez sucht schon neues Cockpit

Sebastian Vettel dementiert am Donnerstag vor dem Formel-1-GP in Ungarn die Spekulationen um eine Unterschrift bei Aston Martin. Doch bei Racing Point ist jemand verunsichert…
In diese Falle ist Sebastian Vettel nicht getappt… Das Ziel war klar. „Was ist Dein liebstes Auto von James Bond“, wollte ein Boulevard-Journalist in der FIA-Pressekonferenz zum Großen Preis von Ungarn von Sebastian Vettel (33) wissen. Hintergrund: Die Gerüchte um einen Wechsel zu Aston Martin (noch Racing Point) haben in den vergangenen Tagen Fahrt aufgenommen.
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Doch der deutsche Noch-Ferrari-Star ließ sich nicht locken: „Das Auto, was damals zerteilt wurde“, antwortete er mit einem spitzbübischen Grinsen unter der roten Maske. „Ein BMW Z8.“
Aston Martin? Mit keinem Wort erwähnte er die britische Traditionsmarke, mit der er zuletzt in Verbindung gebracht wurde.
Vettel wiederholte quasi, was er am Dienstag auch SPORT1 gesagt hatte. „Gerüchte sind aus einem bestimmten Grund Gerüchte. Seit Österreich sind nur ein paar Tage vergangen, und es gibt seither nichts Neues zu berichten. Nichts hat sich seit vergangener Woche geändert.“

Der deutsche Noch-Ferrari-Star ließ sich nicht locken

Konkret nach Racing Point und deren Leistung in diesem Jahr gefragt muss Vettel allerdings auch zugeben: „Racing Point ist derzeit sehr eindrucksvoll.“
Trotzdem bleibt er dabei: Es ist noch nichts entschieden. „Ich habe beim letzten Mal gesagt, es wird vielleicht eine Weile dauern, bis alles geklärt ist. Vor allem von meiner Seite aus, um die für mich richtige Entscheidung zu treffen. Heute ist noch alles offen: fahren, nicht fahren, Auszeit, ganz aufhören. Ich fühle mich nicht unter Druck.“
Fakt ist und bleibt: Aston Martin buhlt um Vettel. Doch bereits am vergangenen Wochenende in Österreich hat Vettel auch zugegeben: Ein Angebot von Red Bull würde er sofort annehmen. „Ich wurde danach gefragt und habe offen und ehrlich meine Meinung gesagt“, so der Hesse. Doch die darauffolgende Absage kam nicht überraschend. „Ich weiß ja, dass beide Cockpits besetzt sind.“
Ist also Aston Martin seine letzte Chance, im kommenden Jahr Formel 1 zu fahren? Vettel: „Das kann man aus zwei Perspektiven sehen. Eine ist die rein Theoretische: Wo sind Sitze erhältlich und wo nicht. Was das angeht, fehlen mir die Informationen über alle Verträge. Ich bin aber auch lange genug in diesem Geschäft, um zu wissen: Es ist unmöglich zu sagen, was passieren wird. Dinge können sich ändern. Letztlich muss ich alleine die Entscheidung treffen.“
Auch dass ihm ein konkretes Angebot oder gar ein Vertrag von Aston Martin vorliegt, will Vettel nicht bestätigen. „Das sind alles nur lose Gespräche. Im Fahrerlager wird halt viel geredet und weil ich so lange dabei bin, kenne ich auch viele Leute. Das ist sicher hilfreich, wenn man mit jemandem sprechen will. Die Wahrheit ist aber: Es gibt nichts Konkretes, und es gibt nichts zu verkünden.“
Heißt auch: Vettels Zukunft ist weiter offen. Und trotzdem: Noch-Stammpilot Sergio Perez bereitet sich bei Racing Point auf eine mögliche Kündigung vor. Das ist mittlerweile ein offenes Geheimnis in der Szene. Auch SPORT1 erfuhr: Sein Manager Julian Jakobi spricht mit Alfa Romeo und Haas.
Perez selbst zeigt sich entsprechend verunsichert: „Ich habe einen Vertrag mit dem Team“, betont er. Er glaube an eine Zukunft bei Racing Point/Aston Martin, räumt aber auch ein: "In der Formel 1 kann man nie wissen."
Das sagt ja auch Sebastian Vettel…

Formel 1: Die besten Bilder vom Ungarn Grand Prix 2020

Fotos: Ferrari

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