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Formel 1: Vettel gegen Show-Elemente

Vettel will Bananen statt DRS

Sebastian Vettel kann einer Änderung des Qualifyings nicht viel abgewinnen. Auch andere künstliche Spannungserzeuger sieht der Deutsche kritisch.
Dieser Vorschlag schmeckt Sebastian Vettel gar nicht. In der Absicht, die Spannung und Show zu verbessern, hat die F1-Strategiegruppe zuletzt eine Aufstockung der Qualifying-Segmente von drei auf vier diskutiert (ABMS berichtete).
„Ich frage mich, worüber wir dann in zehn Jahren diskutieren - ob wir dann über Q9 oder Q10 reden und ob das Sinn macht“, spottet Vettel am Donnerstag in Suzuka. Der Ferrari-Star findet: „Weniger wäre mehr. Mein Lieblings-Quali-Modus war früher, als man eine Stunde Zeit hatte und machen konnte, was man wollte.“

Auch vom DRS ist Vettel nicht wirklich überzeugt

Laut Vettel führt die Änderungsdiskussion am Kern der Sache vorbei. „Es geht darum, die perfekte Runde zu haben - dabei macht es keinen Unterschied, wie viele Qualifying-Segmente man hat. Jetzt haben wir drei und das, auf das die meisten Leute schauen, ist das letzte. Was soll sich daran ändern, wenn wir Q4, Q5, Q6 oder Q7 haben?“
Rennsportpurist Vettel sind die Neuerungen der Formel 1, die ausschließlich der Unterhaltung dienen, ohnehin ein Dorn im Auge. „Ich bin auch kein großer Fan des DRS. Wir sind doch hier im Land von Super Mario Kart. Vielleicht wäre es besser, Bananen aus dem Auto zu werfen, als das DRS zu nutzen“, scherzt der Ferrari-Star. „Meiner Meinung nach sollten wir einen anderen Weg finden, damit die Autos näher hintereinander her fahren und überholen können.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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