Er fährt beim Großen Preis von Italien in Monza zwar mit dem James-Bond-Logo, aber vom Agent mit der Lizenz zum Töten ist Sebastian Vettel (36) weit entfernt. Im zweiten Sprintrennen der Geschichte fiel der Aston-Martin-Star von Platz elf auf Rang zwölf zurück.
„Ich hatte einen sehr guten Start, konnte aber nirgendwo hin“, berichtet Vettel, der vor der ersten Schikane beide Vorderräder zum Blockieren bringt. „Ich habe mir dann einen Bremsplatten eingefangen und konnte aufgrund der Vibrationen den Rest des Rennens nicht viel sehen.“
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Das war auch der Grund, warum Teamkollege Lance Stroll und Alpine-Gegner Fernando Alonso am Heppenheimer vorbeifahren konnten. Vettel: „Ich bin froh, überhaupt die Zielflagge gesehen zu haben und dass wir nicht in die Box mussten.“
Immerhin: Ins Rennen am Sonntag startet er nach einer Strafversetzung von Sprint-Sieger Valtteri Bottas von Rang elf. „Der Speed war ok“, schaut er voraus. „Ich war überrascht, dass ich das Tempo mitgehen konnte.“
Sebastian Vettel
Dass das zweite Sprintrennen wenig Action bot, stört den Aston Martin-Pilot kaum: „Nicht jedes Rennen kann immer spannend sein”, räumt er ein. „Es ist hier nicht so einfach am Vordermann dran zu bleiben und entsprechend auch nicht zu überholen.”
Fest steht: Vettel wird immer einsilbiger, wenn es um Interviews über die Formel 1 geht. Seine einstmals berühmten pausenlosen Reden schwingt er nur noch, wenn er für die Umwelt oder Gleichberechtigung kämpfen kann. Dann leuchten seine Augen. Durchs Fahrerlager geistert auch deshalb ein neues Gerücht. Laut italienischen Medien soll Aston Martin-Boss Lawrence Stroll bei McLaren nach Daniel Ricciardo gefragt haben. McLaren-Teamchef Andreas Seidl dementiert das. Ricciardo stehe ohnehin nicht zur Verfügung.
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Hintergrund für die ständig aufkeimenden Spekulationen um Vettels Zukunft: Der Deutsche hat immer noch keinen Vertrag für 2022. Teamchef Otmar Szafnauer bekräftigt indes, dass die Fahrerpaarung „bald“ verkündet werde. Wie sicher sich Vettel seiner Zukunft in Grün sein kann? Szafnauer: „Ziemlich. Wir wollen, dass Seb bleibt. Und auch er mag das Team.“

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