Bitterer Sonntag für Sebastian Vettel (34) in Silverstone: Nachdem der Deutsche mit einem Top-10-Qualifying und einem guten Auftritt im Sprint bis dahin ein starkes Wochenende beim Heimspiel seines Aston-Martin-Teams abliefert, wirft ihn ein Dreher im Grand Prix weit zurück.
"Das Wochenende sah vielversprechend aus und ohne all die Probleme hätte ich locker in den Punkten landen sollen", sagt Vettel nach dem Rennen. Doch in Runde vier wirft er alle Chancen auf ein gutes Resultat weg. "Ich bin sehr enttäuscht, dass ich das Auto in einem Rad-an-Rad-Duell mit Fernando (Alonso; d. Red.) verloren habe. Ich weiß nicht genau, was passiert ist, aber ich habe es falsch eingeschätzt, den Grip verloren und mich gedreht", so Vettel.
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"Danach war ich ganz am Ende des Feldes. Schließlich haben wir das Rennen nicht beendet, weil das Team das Auto wegen eines Kühlungsproblems aus dem Verkehr gezogen hat", erklärt er seinen Ausfallgrund. Für den Heppenheimer ist es bereits der dritte Ausfall im zehnten Rennen des Jahres.
Mick Schumacher landete hiner Nikita Mazepin
Landsmann Mick Schumacher sieht in Silverstone zwar immerhin die Zielflagge, ansonsten erlebt aber auch der Haas-Pilot einen Tag zum Vergessen, wird 18. und Letzter.
Zunächst zeigt Schumacher noch eine starke Startphase und kann sich vor der Unterbrechung mit der roten Flagge zwischenzeitlich bis auf die 15. Position vorarbeiten. Nach dem Re-Start und vor allem dem Reifenwechsel auf die harten Pneus, geht es für ihn aber nur noch nach hinten. "Es war nicht einfach. Leider hatten wir Probleme mit den Reifen und wie wir es damit angegangen sind. Wir haben versucht, die Reifen nicht zu überhitzen in den ersten Runden", erklärt Schumacher.
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Gegen Teamkollege Mazepin zieht er mit dieser Herangehensweise über die Distanz aber den Kürzeren. "Es scheint, als ob Nikita ein bisschen härter gepusht hat in den ersten paar Runden und seine Reifen trotzdem im Fenster halten konnte. Ich muss nun analysieren wie das gehen konnte, denn für mich gab es noch viel Spielraum, um schneller zu sein." Fazit Schumacher: "Daraus müssen wir einfach lernen und dann in Budapest stärker zurückkommen."

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Von

Frederik Hackbarth