Formel 1: Vorschau Mexiko
Was kann Mercedes noch stoppen?

Lewis Hamilton und Mercedes stehen vor dem vierten Fahrertitel in Folge. Der Brite würde gerne mit den Mexikanern feiern, warnt aber vor dem Mexiko GP.
Bild: Hersteller
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Lewis Hamilton freut sich schon auf Sonntagabend. Dann könnte er zum vierten Mal nach 2007, 2014 und 2015 Weltmeister der Formel 1 sein und seinem Ex-Teamkollegen Nico Rosberg den Titel wieder abgeluchst haben. Ein fünfter Platz im Autodromo Hermanos Rodriguez reicht dem Briten dazu schon. "Die Mexikaner wissen, wie man feiert", sagt Hamilton. "Wenn es da so weit ist, dann bekomme ich hoffentlich einen Sombrero und bin bei einer dieser Partys dabei."

Der WM-Titel ist Hamilton kaum noch zu nehmen
Überraschend schlägt der Brite dann aber doch zurückhaltende Töne an. Grund: "Für Mexiko, wo viel Abtrieb gefordert ist, mache ich mir Sorgen", warnt Hamilton. "Dort könnten wir Schwierigkeiten kriegen." Denn alle Strecken, auf denen viel Abtrieb gefordert ist, waren bislang Hoheitsgebiet von Ferrari.
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Mexiko allerdings stellt eine Besonderheit dar: Weil die Strecke auf 2285 Metern für F1-Verhältnisse ungewöhnlich hoch liegt, bringen auch extrem steil gestellte Flügel weniger Anpressdruck als auf der Highspeed-Strecke in Monza gefahren wird. Folge: ein extrem hoher Topspeed. Laut einer inoffiziellen Williams-Messung erreichte Valtteri Bottas im Vorjahr Tempo 373,5. Heißt auch: Motorleistung zählt – und damit kann Mercedes wieder kontern.
Schlusswort Niki Lauda: „Unser Auto ist besser als ein fünfter Platz.“
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