Formel 1: Webber beendet F1-Karriere
Webber flüchtet zu Porsche

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Mitten im WM-Kampf verkündet Mark Webber seinen Abschied aus der Formel 1. Sebastian Vettel bekommt für die nächste Saison einen neuen Teamkollegen. Wird es sein Kumpel Kimi Räikkönen?
(dpa) Neben Sebastian Vettel wird das begehrteste Cockpit der Formel 1 frei. Nach jahrelangem Zwist räumt sein unbequemer Stallrivale Mark Webber am Ende der Saison 2013 den Platz beim Branchenführer Red Bull und wechselt ins Sportwagenprogramm von Autobauer Porsche. "Das ist ein neues Kapitel für mich. Ich freue mich auf diese Herausforderung", sagte Webber. Mit der Entscheidung über einen Nachfolger für den knorrigen Australier will sich Red Bull Zeit lassen. "Erst später in der Saison" werde der Beschluss getroffen, teilte das Team mit. Als Favorit gilt der Finne Kimi Räikkönen, dessen Vertrag bei Lotus ausläuft. Vettel hat schon seine Zustimmung signalisiert. "Ich respektiere alle Fahrer, und ganz sicher respektiere ich Kimi. Ich komme gut mit ihm klar", sagte der WM-Spitzenreiter. Auch Rennstall-Besitzer Dietrich Mateschitz und Teamchef Christian Horner nannten den "Iceman" als Kandidaten. "Kimi wäre sicher eine Option, wenn er verfügbar wäre", sagte Horner kurz vor Webbers Ankündigung.
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Seit seiner Ankunft bei Red Bull pflegte Sebastian Vettel ein bisweilen hitziges Duell mit Routinier Mark Webber.
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"Mark hatte den Sieg nicht verdient": Vettel gegen Webber

Ziemlich schlechte Freunde: Kollision zwischen Vettel und Webber beim Türkei-Grand-Prix 2010 in Istanbul.
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Dort hatte er vor elf Jahren mit seinem Heimrennen in Australien in einem Minardi begonnen. Über Jaguar (2003 und 2004) führte ihn sein Weg zu Williams (2005 und 2006) und letztlich zu Red Bull. 2010 und 2011 wurde er WM-Dritter, an Vettel kam er aber nie wirklich vorbei. Das Verhältnis zum deutschen Überflieger wurde dabei nicht besser. Unvergessen ist der Unfall in der Türkei, als Vettel Webber in den Wagen krachte. Trotz allem aber wird das Duo Vettel/Webber als eines der erfolgreichsten in die Geschichte der Formel 1 Einzug halten. 37 Rennen haben sie in ihren gemeinsamen Jahren bei Red Bull bislang gewonnen. 13 Mal fuhren sie einen Doppelerfolg ein - nur zwei Duos in der Historie schafften das öfter. Webbers Erbe wird sich daran messen lassen müssen.
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