Formel 1: Erfolgreichen Fahrerwechsel in der Saison

Formel 1: Wer wird 108. GP-Sieger?

Macht Albon es wie Verstappen?

Bislang gibt es 107 verschiedene GP-Sieger in der F1-Historie. Wer wird Nummer 108? Macht es gar der neue Red Bull-Fahrer Alex Albon wie einst Max Verstappen?
Zum vierten Mal tauscht Red Bull während der Saison einen Fahrer aus. Was geschah, als dies zuletzt vorkam, gleicht einem Wunder: Max Verstappen übernahm vor dem Spanien-GP 2016 das Red-Bull-Cockpit von Daniil Kvyat – und siegte gleich beim Einstand! Gelingt dem neuen Red Bull-Piloten Alex Albon das gleiche Kunststück beim Belgien-GP am 1. September? (Der Albon-Wechsel: ein Kommentar)
Die Formel 1 wartet so lange wie nie zuvor auf einen neuen, den 108. GP-Sieger der Geschichte. Mittlerweile ist es 49 Rennen her, als Valtteri Bottas beim Russland-GP 2017 im Mercedes erstmals ganz oben auf dem Treppchen stand. Zuvor lag die Spanne zwischen zwei neuen Rennsiegern (Mark Webber in Deutschland 2009 bis Nico Rosberg in China 2012) bei 48 Rennen (siehe Liste unten).

Mario Andretti gewann 1976 für Lotus, fuhr davor aber für Parnelli

Dass ein Fahrer während der Saison das Team wechselt und sich dann noch in die Siegerliste einträgt, kam bisher zehn Mal vor. Zuletzt eben 2016 in Spanien mit dem Verstappen-Sieg. Davor gelang das 40 Jahre lang keinem Fahrer: Mario Andretti siegte 1976 beim Japan-GP im Lotus-Ford Cosworth, nachdem er zu Beginn der Saison zwei Rennen für das US-Team Parnelli bestritt.
Auf Alex Albon lastet nun auch die Hoffnung eines ganzen Kontinents. Der 23-Jährige fährt mit thailändischer Lizenz. Asien ist – abgesehen von der Antarktis – der einzige Kontinent, der noch keinen Formel-1-Weltmeister hervorbrachte. Ja noch nicht mal einen Rennsieger.
Bisher stellten fünf Länder aus Asien Formel-1-Piloten: 17 Japaner, zwei Inder, zwei Thailänder, einer aus Malaysia und einer aus Indonesien. Sie bringen es auf 515 Rennen. Mehr als Rang drei war aber bislang noch nicht drin: Aguri Suzuki steuerte seinen Lola-Lamborghini des Larrousse-Teams 1990 beim Japan-GP auf den dritten Platz, ebenso wie Takuma Sato seinen BAR-Honda 2004 beim USA-GP und Kamui Kobayashi seinen Sauber-Ferrari beim Japan-GP 2012. 
In der Bildergalerie zeigen wir die Fahrer, die nach einem Teamwechsel noch mindestens ein Saisonrennen gewinnen konnten.

Formel 1: Erfolgreichen Fahrerwechsel in der Saison

Die längsten Spannen zwischen zwei neuen Siegern
49 Rennen seit Russland 2017 (Valtteri Bottas)
48 Rennen zwischen Deutschland 2009 (Webber) und China 2012 (N. Rosberg)
44 Rennen zwischen Japan 1989 (Nannini) und Belgien 1992 (M. Schumacher)
40 Rennen zwischen Mexiko 1986 (Berger) und Kanada 1989 (Boutsen)
40 Rennen zwischen Spanien 2012 (Maldonado) und Kanada 2014 (Ricciardo)
35 Rennen zwischen Kanada 2014 (Ricciardo) und Spanien 2016 (M. Verstappen)
32 Rennen zwischen Las Vegas 1982 (Alboreto) und Portugal 1985 (Senna)
28 Rennen zwischen Ungarn 1993 (D. Hill) und Kanada 1995 (Alesi)
22 Rennen zwischen Italien 2001 (Montoya) und Malaysia 2003 (Räikkönen)

Fotos: Picture Alliance

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