Formel 1: Die besten Bilder des Türkei Grand Prix in Istanbul 2020

Formel 1: WM im Mittelfeld

Kampf um Millionen Preisgelder

Die WM-Entscheidung ist gefallen. Lewis Hamilton und Mercedes sind Weltmeister. Aber dahinter tobt ein spannender Kampf.
Mercedes war schon nach dem Grand Prix in Imola Weltmeister. Lewis Hamilton machte seinen Titelgewinn in der Türkei perfekt. Die wichtigste Positionen in beiden WM-Wertungen sind damit vergeben. Doch auch bei den letzten drei Rennen ist noch viel Spannung drin, denn im Mittelfeld geht es um Preisgelder in Millionen-Höhe.
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Racing Point auf Rang drei der Konstrukteurs-WM und Ferrari auf Platz sechs liegen gerade mal 24 Punkte auseinander. Zwischen Racing Point, McLaren, Renault und Ferrari ist also noch alles offen. Der Unterschied zwischen Rang drei und Platz sechs macht mehr als 20 Millionen Euro in Preisgeldern aus. Viele der an diesem Kampf beteiligten Teams geben weniger Geld aus als die Budgetobergrenze 2021 betragen wird (143 Millionen Euro). Das heißt, jede Million wird gebraucht.
Favorit ist Racing Point. „Sie haben das Auto mit dem meisten Abtrieb. Wir brauchen schon ein Wochenende, an dem alles passt, damit wir sie schlagen“, erklärt Renault-Pilot Daniel Ricciardo. Der Australier war bisher der Match-Winner für Renault. In den letzten vier Rennen stand er zwei Mal auf dem Podium. Beim Türkei-GP schoss er dann aber seinen Teamkollegen Esteban Ocon ab. Das Regenrennen war daher ein riesiger Rückschlag für Renault.

Pérez ist derzeit WM-Vierter

©LAT/Racing Point

Ferrari liegt nur noch sechs Punkte hinter den Franzosen. Drei Rennen stehen noch aus. Aus den letzten drei GP hat Ferrari die meisten Punkte dieser vier Rennställe gesammelt (50). Allein: Es wird noch ein Rennen haben, in dem der Scuderia kaum Chancen ausgerechnet werden. Der zweite Grand Prix in Bahrain wird auf dem Außenkurs ausgefahren, der superschnell ist. Da wird sich das PS-Manko von Ferrari nachteilig bemerkbar machen.
Auch in der Fahrer-WM ist es spannend. Sergio Pérez als Vierter und Alex Albon als Neunter liegen gerade mal 30 Punkte auseinander. Charles Leclerc (34) und Sergio Pérez (32) haben in den letzten drei Rennen in dieser Kampfgruppe die meisten Punkte geholt. Pérez kam in den letzten 18 Rennen, in denen er am Start stand, in die Punkte. Der Mexikaner ist also eine sichere Bank.
Bei dieser spannenden Konstellation wünscht sich ein mancher Fan, dass Mercedes und Max Verstappen 2020 nicht dabei gewesen wären. Dann würde dieser Kampf auch um die WM stattfinden. Aber auch jetzt geht es um wichtige Millionen Euro.

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Fotos: FIA/F1

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