Formel 1 - Alle Fahrer, Teams und Helme 2019

Formel 1: Yamamoto für Gasly

Neuer Fahrer aus Japan

Am Wochenende darf Naoki Yamamoto im freien Training für Toro Rosso anstelle von Pierre Gasly fahren. Yamamoto ist Japans Nummer eins im Motorsport.
Fahrerwechsel in der Formel 1 – zumindest für das freie Training am Freitag: Naoki Yamamoto übernimmt am Freitag den Toro Rosso-Honda von Pierre Gasly.
Schlägt sich der Japaner gut, wird Honda den Druck auf das Red-Bull-Nachwuchsteam erhöhen, endlich wieder einen japanischen Fahrer ins Cockpit zu holen. Auch wenn Yamamoto mit 31 Jahren schon recht alt für ein GP-Debüt wäre.
Unfassbar: Bisher fuhr Yamamoto noch kein einziges Autorennen außerhalb Japans! Seit 2010 geht er in der Super Formula an den Start, gewann dort sechs Rennen, wurde 2013 und 2018 Meister. Vor dem Finallauf in Suzuka am 27. Oktober führt er auch die Tabelle 2019 an. Zudem holte er sich 2018 gemeinsam mit Jenson Button den Titel in der Super-GT-Meisterschaft.

Naoki Yamamoto ist Teamkollege von Jenson Button in der Super GT

Button lobt Yamamoto dabei in höchsten Tönen: „Ich war immer der Meinung, dass Naoki in die Formel 1 gehört. Man schaue sich nur an, was er in der Super Formula erreicht hat, die ein guter Prüfstein für die Formel 1 ist, wie Pierre Gasly und Stoffel Vandoorne sowie viele andere Fahrer gezeigt haben.“
Yamamoto über seine Formel-1-Ausfahrt: „Ich möchte mich bei Toro Rosso, Red Bull und Honda für diese Chance bedanken. Ich habe schon als Kind davon geträumt, einen Formel-1-Rennwagen zu fahren. Dies ausgerechnet in Suzuka zu tun, vor den Augen der japanischen Fans, das setzt allem noch das Sahnehäubchen auf.“
Bisher sind 17 japanische Fahrer in der WM gestartet, drei davon erzielten je einmal einen dritten Platz: Aguri Suzuki im Lola-Lamborghini beim Japan-GP 1990, Takuma Sato im BAR-Honda beim USA-GP 2004 und Japans bisher letzter F1-Pilot Kamui Kobayashi im Sauber-Ferrari beim Japan-GP 2012.
Yamamoto hatte auch schon einen Namensvetter in der Formel 1: Sakon Yamamoto, der von 2006 bis 2010 für Super Aguri, Spyker und HRT insgesamt 21 Grands Prix bestritt, ist mit Naoki Yamamoto aber weder verwandt, noch verschwägert.

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Fotos: Picture-alliance

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