Erstes Podium für den deutschen Formel-2-Piloten Maximilan Günther. An seinem ersten Rennwochenende in der Nachwuchsklasse der Formel 1 hat der Oberstdorfer im zweiten Lauf den zweiten Platz erzielt. Er musste sich nur dem Russen Artjom Markelow geschlagen geben, der mit besserem Reifenmanagement den von der Pole Position gestarteten Günther überholte. 
Startplatz eins hat sich Günther bereits im ersten Rennen erkämpft. Weil er Achter wurde, durfte er den zweiten Lauf vom Platz an der Sonne starten. Grund: Für die Startaufstellung des zweiten Rennens werden die Top acht von Rennen eins umgedreht. Den ersten Lauf gewann McLaren-Junior Lando Norris, der sich Sonntag trotz technischer Probleme von Rang acht auf Platz vier vorgekämpft hat.

Maximilian Günther: Deutschlands Nachwuchsspeerspitze

Autorennen
Maximilian Günther ist der einzige Deutsche in der Formel 2
Günther ist zurzeit Deutschlands aussichtsreichster Nachwuchsfahrer. „Ich verspüre dadurch keinen besonderen Druck“, sagt er in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT. „Im Gegenteil, es ist ein Privileg die Speerspitze des deutschen Nachwuchses zu sein.“
Der Umstieg von einen 250 PS starken Formel-3-Renner in einen 620 PS starken Formel-2-Flitzer ist nicht leicht. Günther: „Die Beschleunigung ist im Formel 2 deutlich stärker. Nicht unbedingt so stark von 0 auf 100, aber ganz klar, was anschließend passiert. Außerdem haben wir Carbon-Bremsen, die viel besser beißen als die Stahlbremsscheiben der Formel 3.“ 
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In seinem Premierenjahr will Günther „top Ergebnisse“ einfahren und „alles aus dem Paket rausholen“. Der 20-Jährige genießt es im Rahmen der Formel 1 unterwegs zu sein: „Es ist eine tolle Bühne für uns. Außerdem ist es großartig, die Formel 1 live zu erleben. Schließlich ist die Königsklasse mein großes Ziel“.
Das ganze Interview mit Günther lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT.

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