Auch wenn der Sieg an die Konkurrenz ging; so fährt ein kommender Formel-2-Champion! Mick Schumacher hat beim ersten Rennen der Nachwuchsserie in Bahrain eine bärenstarke Leistung gezeigt. Nach schlechtem Qualifying am Freitag fuhr der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher von Platz zehn vor auf vier.
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Dabei wäre noch mehr möglich gewesen. Schon zum vierten Mal in dieser Saison legte Schumacher einen echten Raketenstart hin, raste bis zur ersten Kurve vor auf Platz vier. Anschließend kassierte er seinen Titel-Rivalen Callum Ilott und Ferrari-Junior Marcus Armstrong, lag lange in aussichtsreicher Position auf Platz zwei hinter dem späteren Sieger Felipe Drugovic.
Schumi-Raketenstart nicht belohnt
Mick Schumacher
Doch der Brasilianer kam früher als Schumacher zum Reifenwechsel an die Box. Rückblickend betrachtet ließ das Prema-Team den Tabellenführer aus Deutschland zu lange auf alten Gummis auf der Bahn. Als Mick in Runde 20 endlich zum Service durfte, fiel er auf Platz sechs zurück. Mehr als eine Aufholjagd bis auf Rang vier war am Ende nicht drin.
Stark dabei: Der Ferrari-Junior blieb stets cool, riskierte angesichts seiner Rolle im Meisterschaftskampf nicht zu viel. Auch dieser Überblick macht einen kompletten Rennfahrer aus. Callum Ilott und Jehan Daruvala komplettierten das Podium hinter Drugovic.
Stark auch: Red Bull-Junior Yuki Tsunoda, der sich von ganz hinten bis auf Platz sechs vorkämpfte.
In der Meisterschaft hat Mick Schumacher jetzt noch zwölf Punkte Vorsprung auf seinen Ferrari-Junior-Kollegen Ilott. Die Meisterschaft kann damit erst am nächsten Wochenende, dann auf dem äußeren Oval-ähnlichen Kurs in Bahrain entschieden werden. Ins Sonntagrennen startet Schumi junior morgen Vormittag von Platz fünf.

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Mick Schumacher und die Stationen seiner Karriere
Mick Schumacher und die Stationen seiner Karriere
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Mick Schumacher und die Stationen seiner Karriere

Von

Bianca Garloff