Formel 3: Flörsch offiziell renntauglich
Sophia darf wieder fahren

Sophia Flörsch hat die offizielle Freigabe bekommen, wieder Rennen zu fahren. Wie es jetzt weitergeht, verrät sie ABMS.
Gute Nachricht von Sophia Flörsch (18)! Die Münchnerin gilt nach ihrem Horrorunfall in Macau 2018 als geheilt. Das hat ein CT-Scan bereits in der vergangenen Woche ergeben. Flörsch zu AUTO BILD MOTORSPORT: "Ich darf jetzt wieder alles belasten und normal trainieren. Ich bin geheilt und darf auch wieder Auto fahren. Auch Rennauto."
Einschränkungen bleiben demnach keine zurück. "Außer dass ein Teil meines Hüftknochens jetzt in meinem Rücken sitzt", verrät die schnelle Sophia. "Und dass ich fünf Schrauben und eine Titanplatte in meiner Wirbelsäule habe. Das wird mich aber nicht beeinträchtigen. Glück im Unglück gehabt."
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Sophia Flörsch war beim Macao-GP 2018 schwer verunglückt und mit ihrem Formel-3-Boliden rückwärts und mit dem Cockpit voran in einen Fotografenturm gekracht. Dabei brach sie sich den siebten Halswirbel.

Sophia Flörsch in der Werkstatt von Van Amersfoort Racing.
Flörsch peilt 2019 einen Start beim Formula European Masters an, einer Formel-3-Serie, die mit rund 250 PS starken Autos im Rahmen der DTM fährt. "Die Serie macht Sinn für mich", sagt sie. "Ich komme mehr zum Fahren (als in der PS-stärkeren internationalen Formel 3 im Rahmen der Formel 1; d. Red.), kenne das Auto und die meisten Strecken." Und sie bliebe in gewohntem Umfeld beim holländischen Team Van Amersfoort. "Da habe ich letztes Jahr so viel gelernt. Ich habe mit 1,2 Sekunden Rückstand angefangen und war am Ende nur noch 0,2 Sekunden weg von der Spitze. Da will ich einfach anknüpfen."
Dank ihrer Schutzengel hat sie die Chance dazu.
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