Formel 3: Trotz Flörsch-Crash
Macau-GP 2019 mit schnelleren Autos!

Ein Jahr nach dem schweren Unfall von Sophia Flörsch beim Macau-GP wird das Rennen 2019 mit noch schnelleren und leistungsstärkeren Autos ausgefahren.
- Michael Zeitler
Der brutale Unfall von Sophia Flörsch im Vorjahr schreckt die Organisatoren des Macau-GP nicht davon ab, 2019 noch schnellere und leistungsstärkere Autos an den Start zu bringen. Inzwischen wurde verkündet, dass der 66. Macau-GP für Autos der neuen internationalen Formel-3-Serie ausgeschrieben wird.
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Diese Formel-3-Serie ist die Nachfolgermeisterschaft der GP3 und wird im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgefahren. Dallara baut die Autos, Mécachrome die Motoren. Die leisten 380 PS statt der maximal 250 PS, die die Formel-3-Autos bis 2018 auf den Asphalt brachten. Der Topspeed-Wert wird mit 300 km/h angegeben, bisher waren es 275 km/h.

Die neuen Formel-3-Autos kommen auch in Macau zum Einsatz
Alternativen hätte es gegeben. Die alten Formel-3-Fahrzeuge werden unter anderem noch in der Euroformula Open und der japanischen Formel 3 eingesetzt. Auch die 270 PS starken Rennwagen aus der Formula Regional Europe, mit denen derzeit David Schumacher und Sophia Flörsch fahren, wären eine Option gewesen. Sie kommen auch in der W Series, der neuen Frauenserie, sowie in der asiatischen Formel 3 zum Einsatz.
Die Organisatoren erwarten, dass die meisten Fahrer aus der internationalen Formel 3 an den Start gehen werden. Nach dem ersten Rennwochende führt dort Prema-Pilot Robert Shwartzman. Bester der drei Deutschen ist ART-Fahrer David Beckmann.
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