Mick Schumacher kommt an die Strecke, auf der Vater Michael Schumacher 1991 die erfolgreichste Formel-1-Karriere aller Zeiten begann. Und Mick Schumacher darf auch auf etwas Großes hoffen, vielleicht sogar auf seinen ersten Sieg in der Formel-3-Europameisterschaft. Denn sein Prema-Team ist seit Zandvoort wieder der dominierende Rennstall, feierte dort einen Vierfach- und einen Dreifachsieg. In Spa holte sich Schumi junior zum ersten Mal in seiner Formel-3-Karriere eine Poleposition.
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Mick Schumacher
Mick Schumacher liegt auf Rang neun in der EM
Doch das führt auch zum Unmut der Konkurrenz: Angeblich hat sich Prema durch einen Test einen Vorteil verschafft. Zur Erinnerung: In der Formel 3 sind Testfahrten auf Rennstrecken, auf denen im weiteren Verlauf des Jahres noch ein EM-Lauf ausgefahren wird, verboten. Im Juni hat das Formel-2-Team von Prema aber einen Formel-3-Test für Sean Gelael (fährt für Prema in der Formel 2) in Zandvoort organisiert.
Schummelt das Schumi-Team also?
Teamchef René Rosin wehrt sich: „Der Test wurde von uns organisiert, aber vom Double-R-Team durchgeführt. Es waren keine Prema-Mitarbeiter vor Ort. Wir hatten andere Reifen auf dem Auto und die FIA hat grünes Licht für den Test gegeben.“ Laut Prema hat auch kein Teammitarbeiter Zugang zu den Daten erhalten.
Fakt ist: Prema ist wieder ganz vorn dabei. Das dürfte auch Mick Schumacher in die Hände spielen. Er liegt derzeit auf Rang neun in der Tabelle, stand erst zwei Mal als Dritter auf dem Podium. In Spa, wo er im Vorjahr sogar den ersten Weltmeister-Benetton von Michael Schumacher pilotierte, will Schumi jr. zeigen, dass er noch mehr kann.