Crash auf der Strecke, aber von Krieg hinterher kann keine Rede sein: Die BMW-Piloten analysieren den Unfall beim Marokko ePrix nüchtern – und niedergeschlagen.
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Antonio Felix da Costa zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Kannst du mir sagen, wo das größte Loch in Marrakesch ist? Ich will im Boden versinken. So eine Situation wünsche ich mir nie wieder – und auch keinem anderen. Ich bin echt traurig über mich selbst, über die Situation und ich entschuldige mich in aller Form.“
BMW
BMW verspielte durch einen Crash einen Doppelsieg
Rund zehn Minuten vor Schluss griff Alexander Sims den führenden Antonio Felix da Costa an, der hielt hart dagegen, die beiden kollidierten. Die Schuld für die Kollision nimmt der Portugiese auf sich: „Der Crash war meine Schuld. Aber wie es zu der Situation gekommen ist, das müssen wir noch mal klären."
Alexander Sims‘ Einschätzung klingt so: „Das ist echt blöd gelaufen. Ich hätte vielleicht auch nicht angreifen sollen, aber ich habe gesehen, dass von hinten die Autos aufholen. Kopf hoch, in zwei Wochen geht es in Chile ja schon wieder weiter.“
Schlusswort von Da Costa: „Wir haben in Marokko gesehen, dass im Qualifying fast jeder auf die Pole fahren kann und es extrem eng ist. Aber im Rennen sind wir vorn dabei.“
Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von der Formel E. Unsere Standards von Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter axelspringer.de/unabhaengigkeit.