Formel E: Buemi bleibt
Was macht Audi?

Sébastien Buemi und Nicolas Prost bleiben für zwei weitere Jahre der Formel E erhalten. Bei Abt Schaeffler Audi Sport könnte die Fahrerfrage noch mal spannend werden.
- Michael Zeitler
- Bianca Garloff
Das Transferkarussell beginnt sich in der Formel E zu drehen. Berlin ist an diesem Wochenende bereits die drittletzte Station der Öko-Formel. Dann beginnen schon die Vorbereitungen für Saison vier, die im Dezember startet. Heißt: Jetzt werden auf dem Fahrermarkt die Weichen gestellt.
Formel E: So grün ist die Öko-Formel
Als erstes preschte Branchen-Primus Renault e.dams vor. Meister Sébastien Buemi und Nicolas Prost bleiben für zwei weitere Jahre. Ob das Team dann Renault oder Nissan heißen wird, ist unklar. Buemi mit breitem Grinsen: „Dazu kann ich nichts sagen.“ Dafür erklärt der Schweizer, wieso er die Formel E der Formel 1 vorzieht. Hier war er als möglicher Ersatz für Jolyon Palmer bei Renault im Gespräch. Buemi zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Formel 1 ist für mich nur interessant, wenn ich da langfristig ein gutes Cockpit bekommen hätte. Deshalb stellte sich die Frage eines Comebacks nicht.“

Wie geht es bei Abt Audi weiter?
Auch die Zukunft der anderen beiden Deutschen ist unklar. Nick Heidfeld will bei Mahindra bleiben. Maro Engel ist in der Formel E ebenfalls zufrieden. Nur: Die DTM-Überschneidungen mit der Formel E erschweren die Vertragsverhandlungen. Zwar versuchen die Rennserien Terminkollisionen zu verhindern, aber noch kann keiner abschätzen, wie viele Überschneidungen es 2018 geben wird. Denn: Wenn die Formel E im Dezember startet, steht der DTM-Kalender für 2018 wahrscheinlich noch gar nicht fest. Das erschwert die Verhandlungen.
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