Stabsübergabe bei Mahindra. Nick Heidfeld räumt sein Cockpit für den 17 Jahre jüngeren Deutschen Pascal Wehrlein. Und der gewinnt fast im ersten Anlauf!
Marrakesch-Renninfos: Hier klicken
Aber Audi-Pilot Lucas di Grassi räumt Wehrlein am Start ab. Sieger wird Teamkollege Jérôme D’Ambrosio.
Heidfeld
Nick Heidfeld zeigt sich zufrieden mit der Leistung von Pascal Wehrlein
Heidfeld applaudiert Wehrlein dennoch gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT: „Er hat einen perfekten Job gemacht. Es ist immer schwierig in eine neue Serie zu kommen und in ein neues Team. Und dann auch noch das erste Rennen zu verpassen, hilft auch nicht. Die Erwartungshaltung war riesig, der Teamkollege stand in Riad auf dem Podest. Aber diesem Druck hat Pascal standgehalten.“
Heidfeld war in Marokko in der Mahindra-Box der Coach für Wehrlein. „Es gibt einfach paar Sachen, die sind leicht ersichtlich, wenn man lange dabei ist. Meine Aufgabe war, ihm etwas über die Schulter zu schauen“, so der Ex-Formel-1-Star.
Was ihn wundert: Dass Lucas di Grassi für die Startkollision keine Strafe bekam. „Es gab ja noch nicht mal eine Untersuchung“, zuckt der 41-Jährige mit den Schultern. „Klar kann im Startgetümmel immer viel passieren, aber man hätte sich das zumindest mal anschauen können.“
Und was sagt Pechvogel Wehrlein selbst? „Es wäre ein starkes Rennen geworden. Es ist immer schwer zu sagen, was passiert wäre. Aber mich stimmt es positiv, dass das Auto schnell war. Wir sind nicht die Allerschnellsten, aber unser Auto ist in allen Bereichen gut. Wenn die Spitze Fehler macht, können wir gewinnen. Jetzt freue ich mich auf das Rennen in Chile.“
Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von der Formel E. Unsere Standards von Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter axelspringer.de/unabhaengigkeit.