Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Formel E: McLaren vor Einstieg

McLaren sichert sich Option auf Startplatz

McLaren hat sich die Option gesichert, 2022 mit einem eigenen Team in die Formel E einzusteigen. Das steckt dahinter.
Nach der Verkündung der Ausstiege von BMW und Audi Ende 2021 aus der Formel E, gibt es nun wieder gute Nachrichten für die Elektroformel. McLaren hat sich eine Option auf einen Einstieg für die Saison neun gesichert.
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Hintergrund: Die Formel E führt in der Saison neun, die Ende 2022 oder Anfang 2023 starten wird, neue Autos ein (Gen3). Diese werden unter anderem 100 Kilowatt an Leistung zulegen und bringen dann im Qualifying 350 kW (476 PS), im Rennen 300 kW (408 PS) auf den Asphalt.
Ferner steigt die Rekuperationsleistung von 250 auf 600 kW, weil beim Bremsen nicht mehr nur an der Hinterachse, sondern auch an der Vorderachse überschüssige Energie abgezapft und in Strom für die Batterien umgewandelt werden darf. Außerdem werden die Batterien via Schnellladestopps geladen. 
Bisher belieferte McLaren die Formel E mit Batterien. Das übernimmt ab Saison neun Williams Advanced Technology. Erst dadurch ist der Einstieg von McLaren in die Formel E möglich: „Bislang durften wir nicht an der Formel E teilnehmen, weil wir der Batterielieferant waren. Die Ausschreibung der FIA hat es verboten, dass wir als Team daran teilnehmen", erklärt McLaren-Boss Zak Brown.

Bisher nur Mahindra fix für Gen3-Ära

Wer fährt 2023 in der Formel E?

©Picture-alliance

Der indische Autokonzern Mahindra ist bisher der einzige Hersteller und das einzige Team, das sich zur neuen Gen3-Ära bekannt hat. Audi und BMW haben ihren Ausstieg bereits für Ende 2021 verkündet. Andere Hersteller lassen bezüglich einer Entscheidung noch auf sich warten.
Die Ausstiege könnten aber bedeuten, dass ein Platz frei wird in der Formel E. Das Starterfeld ist auf maximal zwölf Teams á 24 Autos ausgelegt. Audi-Partner Abt Sportsline sowie BMW-Einsatzteam Andretti Autosport wollen zwar weiterhin in der Formel E bleiben. Aber für sie käme ein Partner wie McLaren gerade Recht.
McLaren weitet derzeit seine Motorsportaktivitäten aus. Einerseits will McLaren-Boss Zak Brown die Marke über das Formel-1-Team hinaus breiter aufstellen. Andererseits werden durch die Einführung der Budgetobergrenze von 145 Millionen Euro in der Formel 1 ab diesem Jahr personelle und technische Ressourcen frei.

McLaren bald in vier Serien?

Der erste Schritt war schon im Vorjahr ein Einstieg in die IndyCar-Serie in Zusammenarbeit mit Schmidt Peterson Motorsport . 2021 greifen für McLaren Felix Rosenqvist und Patricio O’Ward ans Steuer. Beim Indy 500 gesellt sich auch IndyCar-Legende Juan-Pablo Montoya in einem dritten Dallara-Chevrolet dazu.
Die Formel E könnte nun das dritte Standbein für McLaren sein. Außerdem erwägt das britische Traditionsteam einen Einstieg mit einem Sportwagen-Prototyp (Hypercar oder LMDh) in die Sportwagen-WM inklusive der 24 Stunden von Le Mans.
Formel-E-Serienchef Jamie Reigle würde McLaren in der Formel E begrüßen: „Wir sind sehr erfreut, dass McLaren Racing, einer der größten Namen im Motorsport, sich eine Option auf den Einstieg in die Formel E gesichert hat. McLaren hat als Lieferant unserer ‚Gen2‘-Batteriesysteme immens zum Erfolg der Formel E beigetragen. Wir freuen uns nun darauf, mit McLaren Racing zusammenzuarbeiten, um das sportliche und kommerzielle Potenzial der Formel E zu demonstrieren und Wege zu finden, die Serie auf ein neues Niveau zu heben.“

Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Fotos: Picture-alliance

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