Formel E: Monaco
Deutscher Formel-E-Star trifft die Geissens

Maximilian Günther war bei ePrix der Formel E in Monaco auf der Strecke weniger erfolgreich. Trotzdem sorgt er für Aufmerksamkeit.
Bild: Formula E
Für Maximilian Günther (24) endete sein Heimrennen beim ePrix in Monaco nicht nach Wunsch. Weil ihm die Energie ausging, landete er in seinem Nissan lediglich auf Platz 17 und war damit Letzter in der Wertung, obwohl er eine Runde vor Schluss noch auf Rang sieben lag.
„Ich habe gekämpft wie ein Löwe, aber mit zwei Prozent weniger Energie hast du am Ende keine Chance“, sagt er.
Günther wohnt seit zwei Jahren im Fürstentum. Im Spielerparadies an der Cote d’Azur ist der Erfolg besonders prestigeträchtig. Mercedes gewann mit Stoffel Vandoorne, während Porsche einen Doppelausfall zu beklagen hatte.

Maximilian Günther besuchte „Die Geissens“ auf deren Yacht „Indigo Star“.
Bild: Privat
Aber auch Günther hat trotz seines Energie-Dilemmas für Aufmerksamkeit gesorgt. Grund: Er besuchte „Die Geissens“ auf deren Yacht „Indigo Star“, als RTL II gerade eine neue Folge drehte. Die Kult-Millionäre lassen sich für die Fernsehserie „Eine schrecklich glamouröse Familie“ auf Schritt und Tritt von TV-Kameras begleiten.
„Wir kennen uns gut und haben den gleichen Freundeskreis“, erklärt Günther seinen Auftritt in ungewohntem Terrain. „Es gibt hier eine große deutsche Community und einen Stammtisch immer am Montag, bei dem auch weitere Sportler dabei sind. Deswegen war es cool vorbeizuschauen und zu wissen, dass sie es von ihrem Boot aus erster Reihe verfolgt haben.“
Die Formel E gastierte bereits zum fünften Mal in Monaco, raste zum zweiten Mal über den GP-Kurs. Nur ein Warm-up für das Formel-1-Rennen, das Ende Mai in den Gassen der Monegassen stattfindet? Mitnichten, meint Günther.
Der Nissan-Pilot: „Die Formel E ist keine Vorshow, sondern hat ihre eigene Daseinsberechtigung, immerhin hat sie das Prädikat einer FIA-WM und bietet jede Menge Spektakel.“
Am 14. und 15. Mai dann auch wieder in Deutschland. Der ePrix Berlin steigt traditionell auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof.
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