Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Formel E: neues Gen2.5-Auto

Weichere Front, weniger Unfälle

Formel-E-Autos sollen demnächst eine weichere Front bekommen, um bewusst herbeigeführte Kollisionen zu verhindern. Die Hintergründe.
André Lotterer brachte es in der abgelaufenen Formel-E-Saison auf den Punkt: "Die Formel-E-Autos sind zu stark. Sie sind hinten schwach, aber vorn stark. Der Hinterherfahrende kann das nutzen, mal kurz anklopfen und vorbeigehen. Weil das Heck des Vorherfahrenden eher Schaden nimmt als der Frontflügel des Hinterherfahrenden." Das Resultat: viele Kollisionen. Lotterers Ex-Teamkollege Jean-Eric Vergne: "Das war zum Teil wie Kartfahren."

Die Front der Formel-E-Renner soll weicher werden

Inzwischen ist klar: Daran wird gearbeitet. Noch nicht für die am 22. November beginnende sechste Saison, aber für die folgende. Einheitschassisbauer Spark arbeitet derzeit an einem Facelift, das eine weichere Front vorsieht, die mehr Schaden nimmt bei einer Kollision. Allerdings will die Formel E da nicht zu weit gehen – sonst müssten bei herumfliegenden Teilen viel öfter Gelbphasen ausgelöst werden, die den Rennrhythmus stören.
Die Änderungen am Chassis werden größer ausfallen als die Änderungen am Gen1-Auto, die im Bereich des Frontflügels am Gen1-Auto vor der Saison 2016/2017 vorgenommen wurden. Insgesamt soll das Gen2-Auto noch bis Ende 2021/2022 eingesetzt werden. Wie der Gen2.5-Flitzer aussehen wird, soll im Laufe der kommenden Saison bekannt gegeben werden. In der Formel E werden die Autos von Spark gebaut, die Hersteller dürfen nur den Antriebsstrang selbst konstruieren.

Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Fotos: Picture Alliance

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Formel E

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