Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Formel E: Präsentation

Mercedes zeigt seinen Elektropfeil

Mercedes präsentiert den ersten Elektropfeil für die Formel E. Neben Stoffel Vandoorne wird Nyck de Vries an den Start gehen. Die Details.
Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01. So heißt der erste Silberpfeil für die Formel E, den Mercedes heute auf der Internationalen Autoausstellung IAA in Frankfurt vorgestellt hat. Die Daten: maximal 250 kW (340 PS), 900 Volt, Topspeed 240 km/h, von 0 auf 100 geht‘s in 2,8 Sekunden. Die Farbe: klar, Silber. Der Clou: Als einziger Hersteller sind die Stuttgarter damit sowohl in der Formel 1 als auch in der Formel E vertreten.
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Das bietet die Chance für Synergien: Das Chassis selbst ist zwar für alle Teams gleich. Beim Antrieb bestehend aus Elektromotor, Getriebe und Wechselrichter aber kann Mercedes den Unterschied machen. Vorsicht Porsche, Audi, BMW und Co: Der Motor wird in der Mercedes-Motorschmiede in Brixworth gebaut, aus der auch die Mega-Formel-1-Hybridmotoren kommen. Eingesetzt werden die Autos wie schon in der DTM von HWA in Affalterbach.

Nyck de Vries und Stoffel Vandoorne fahren für Mercedes

Teamchef Ian James warnt die Gegner schon mal: „Die Zusammenarbeit zwischen Affalterbach, Brackley, Brixworth und Stuttgart wird enorm wichtig sein. Zum Glück haben die Experten, die unseren Antriebsstrang für die Formel E entwickeln, bereits sehr viel Erfahrung mit Hybrid-Power-Units in der Formel 1 sammeln können. Dieser Wissenstransfer hilft uns, trotzdem ist die Formel E eine ganz andere Herausforderung, die wir nicht unterschätzen dürfen.“
Während Porsche mit André Lotterer, Audi mit Daniel Abt und BMW mit Maximilian Günther auf deutsche Fahrer setzen, drehen im Silberpfeil allerdings ein Holländer und ein Belgier am Lenkrad. Ex-Formel-1-Pilot Stoffel Vandoorne (B) übte bereits in der vergangenen Saison mit dem Privatteam HWA für den Mercedes-Einsatz. Nyck de Vries (NL) fährt gerade in der Formel 2 um den Titel.
Mercedes-Sportchef Toto Wolff stapelt zunächst allerdings noch tief: „Man darf die Leistungsdichte in der Formel E nicht unterschätzen. Wer denkt, er kommt und gewinnt, nur weil er woanders schon Titel geholt hat, schaut sich womöglich schnell um. Wir kommen als Neulinge in eine Serie, in der andere Teams und Hersteller seit Jahren erfolgreich fahren. Entsprechend bescheiden treten wir an. Wir werden eine Zeit brauchen, um zu lernen, und sehen die erste Saison als Beginn einer Reise.“
Saisonstart ist am 22./23. November in Saudi-Arabien. Vorher testen die Teams Anfang Oktober noch in Valencia.

Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Fotos: Daimler AG

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