Sie surren wieder über die Rennstrecke! Drei Monate nachdem Mercedes-Pilot Nyck de Vries in Berlin zum ersten Formel-E-Weltmeister gekürt wurde, ist die Elektroformel zurück im Fahrmodus. In Valencia bestritten die nach den Ausstiegen von Audi und BMW übriggebliebenen elf Teams die Testfahrten vor Saison acht.
Schnellster der Elektro-Rasselbande war Venturi-Pilot Edoardo Mortara, der mit 1.25,763 einen neuen Formel-E-Rundenrekord in den Asphalt des Kurses vor den Toren der spanischen Metropole brannte. Zweiter wurde Doppelchampion Jean-Eric Vergne im DS-Techeetah.
Aus deutscher Sicht liegt der Fokus in der anstehenden Saison auf Mercedes und Porsche. Mercedes-Pilot Stoffel Vandoorne belegte Rang drei, Porsche-Star Pascal Wehrlein wurde Fünfter.
Porsche will die Mercedes-Dominanz in der Saison 2022 endlich brechen.
Allein: Vor allem im Testrennen zeichnete sich eine Fortsetzung des Trends aus dem Vorjahr ab. Das gewann nämlich Weltmeister Nyck de Vries vor Edorardo Mortara, dessen Venturi ebenfalls von einem Mercedes-Motor angetrieben wird, sowie dem zweiten Silberpfeil-Piloten Stoffel Vandoorne.
Dabei gibt das Weltmeisterteam an, noch nicht mal richtig Gas gegeben zu haben. Nach dem Umzug des Teams aus Deutschland an den Formel-1-Standort in Brackley (GB) habe man vor allem Abläufe und Prozesse üben wollen, dazu das neue Qualifying-Format mit Kopf-an-Kopf-Duellen sowie die erhöhte Leistung Leistung (220 kW statt 200 kW im Rennen sowie 250 kW statt 235 kW im Attack Mode) im Rennen.
Doch Porsche will die Mercedes-Dominanz in der Saison 2022 endlich brechen. Pascal Wehrlein belegte im Testrennen allerdings nur Rang zehn, André Lotterer konnte es nicht beenden. Wehrlein: „Wir haben ein umfangreiches Testprogramm abgespult und dabei sehr viele Daten gesammelt. Die werden wir in den nächsten Wochen analysieren, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und unser Auto bis zum ersten Rennen noch schneller machen.“
Maximilian Günther ist nach seinem Wechsel zu Nissan auf Platz 18 der Zeitenliste zu finden.
Ex-BMW-Pilot Maximilian Günther ist nach seinem Wechsel zu Nissan auf Platz 18 der Zeitenliste zu finden. Im Testrennen landete er immerhin auf Platz sechs. Die Saison beginnt am 28. und 29. Januar in Saudi-Arabien.

Von

Bianca Garloff