Formel E: Vorschau Berlin
Deutscher verzichtet auf Titelchancen!

Die Formel E kommt nach Deutschland. In Berlin wird das viertletzte Saisonrennen ausgefahren – und zehn Piloten haben immer noch Titelchancen.
- Michael Zeitler
Zwei Deutsche können noch immer Formel-E-Champion werden – als erster in der Geschichte der Elektro-Meisterschaft. Doch einer verabschiedet sich freiwillig aus dem Titelkampf: André Lotterer. Er verspricht: „Ich werde alles dafür tun, dass mein Teamkollege Jean-Eric Vergne Champion wird.“
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Lotterers Teamkollege bei Techeetah ist Jean-Eric Vergne. Mit 147 Punkten ist der Franzose der absolute Topfavorit auf den Titel. 101 Zähler liegt er vor Lotterer, 116 sind noch maximal zu vergeben. Logisch, dass Lotterer bei dieser rechnerischen Mini-Chance Vergne nicht mehr Vergne attackier will. In Santiago kollidierten die beiden im Kampf um den Sieg, landeten trotzdem den ersten und bisher einzigen Doppelsieg eines Teams der Formel-E-Geschichte.

Abt hat noch Titelchancen
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Nick Heidfeld (Mahindra) will nach fünf Nullnummern in Folge seine Pechsträhne endlich beenden. Es geht auch um die Zukunft des 41-Jährigen. Noch hat er keinen Vertrag für die Saison 2018/2019. Sein Teamkollege Felix Rosenqvist ist mit 61 Zählern Rückstand auf Vergne derzeit Gesamt-Dritter, hinter Sam Bird (31 Punkte Rückstand/DS Virgin).
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Der vierte Lokalmatador auf der 2,250 Kilometer langen Strecke auf dem ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof ist Maro Engel (Venturi). Das monegassische Team hat bisher noch kein einziges Rennen in der Formel E gewonnen.
Den Berlin ePrix überträgt neben Eurosport erstmals auch die ARD. Rennstart ist um 18 Uhr.
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